Nachhaltigkeitsberatung – seit über 10 Jahren praxisnah


Nachhaltigkeitsberatung

Unsere Leistungen:

Nachhaltigkeitsberatung für Unternehmen, Vereine, Stiftungen und öffentliche Verwaltung

Unsere Nachhaltigkeitsberatung verbindet gesellschaftliche Verantwortung mit wirtschaftlichem Erfolg. Wir übersetzen ein komplexes Thema in einen klaren, aufwandsarmen Fahrplan, der zu Ihrer Größe und Ihren Ressourcen passt – ob Unternehmen, Verein, Stiftung oder Verwaltung.

Wir arbeiten mit den etablierten Rahmenwerken – von der Global Reporting Initiative (GRI) über die European Sustainability Reporting Standards (ESRS) und den Deutschen Nachhaltigkeitskodex (DNK) bis zum UN Global Compact und den 17 Nachhaltigkeitszielen der UN. In einer kostenfreien Erstberatung klären wir, welcher Standard für Sie sinnvoll ist und wie ein realistischer Weg dorthin aussieht.

Auch ohne Berichtspflicht relevant

Unter dem Begriff Corporate Social Responsibility (CSR) bzw. Corporate Responsibility (CR) versteht man die unternehmerische Verantwortung als freiwilligen Beitrag zu einer nachhaltigen Gesellschaftsentwicklung. Er umfasst insbesondere die Aspekte Soziales, Umwelt, Arbeitnehmerbelange, Achtung der Menschenrechte und Bekämpfung von Korruption. Eine gängigere Umschreibung hierfür bildet das Wort Nachhaltigkeit, auch wenn es häufig auf die Umweltbelange verkürzt wird. Die fünf zentralen Bestandteile sind in der sog. CSR-Richtlinie vom 22.10.2014 festgelegt.

Im April 2021 hat die EU einen Vorschlag zur Überarbeitung der Richtlinie zur nichtfinanziellen Berichterstattung (NFRD) veröffentlicht, die in Deutschland bisher in Form des CSR-RUG Anwendung findet. Teil der CSRD sind einheitliche EU-Standards für Nachhaltigkeitsinformationen, die sogenannten European Sustainability Reporting Standards (ESRS).

Das Ziel besteht darin, die Nachhaltigkeitsberichterstattung auf eine Stufe mit der Finanzberichterstattung zu stellen. Die Nachhaltigkeitsinformationen müssen im Lagebericht offengelegt werden. Mit der CSRD fallen mehr Unternehmen in die Berichtspflicht. Hierzu zählen alle großen Unternehmen sowie alle an der Börse gelisteten, ausgenommen Kleinstunternehmen. Als groß gelten Unternehmen, die am Bilanzstichtag mind. zwei der drei Merkmale erfüllen

Durch die EU-Vereinfachungen des Omnibus-Pakets sind seit 2026 rund 90 % der ursprünglich betroffenen Unternehmen von der formalen CSRD-Berichtspflicht befreit. Verpflichtet sind nur noch sehr große Unternehmen ab 1.000 Beschäftigten und über 450 Mio. € Umsatz. Für den Mittelstand bedeutet das eine spürbare Entlastung.

Das Thema bleibt dennoch relevant. Berichtspflichtige Großkunden, Banken und Fördermittelgeber fragen weiterhin ESG-Daten entlang der Lieferkette ab. Für kleinere Unternehmen genügt dafür künftig der deutlich schlankere freiwillige VSME-Standard. Wir stellen Sie mit dem passenden Standard und, wo sinnvoll, einer Treibhausgasbilanz (Scope 1, 2 und 3) genau so auf, wie es Ihre Geschäftspartner erwarten.

Warum Nachhaltigkeit?

Nachhaltigkeit ist längst kein reines Imagethema mehr, sondern wirkt sich unmittelbar auf den Geschäftserfolg aus. Auf die Chancen bei Ausschreibungen und Großkunden, auf Kreditkonditionen, das Ansehen am Markt und die Gewinnung von Fachkräften. Der aktuelle „ESG Trends 2026″-Report der LBBW bringt es auf den Punkt: Nachhaltigkeit bietet Chancen – und zwar heute, nicht erst 2050.

Dass sich verantwortungsvolles Wirtschaften auch betriebswirtschaftlich auszahlt, belegen zahlreiche Untersuchungen. Für eine vielzitierte LBBW-Analyse wurden über 1.500 Unternehmen verglichen. Nachhaltig geführte Konsum- und Handelsunternehmen erzielten je nach Betrachtung eine um rund zwei bis über sechs Prozentpunkte höhere Marge als weniger nachhaltige Wettbewerber – nicht zuletzt, weil sie höhere Preise erfolgreich am Markt durchsetzen konnten. Dieses Bild bestätigt sich international. Metastudien mit über tausend Einzeluntersuchungen finden bei der Mehrheit einen positiven Zusammenhang zwischen guter ESG-Leistung und Kennzahlen wie Eigen- und Gesamtkapitalrendite, während negative Effekte kaum auftreten.

Der Treiber dahinter ist das veränderte Verhalten von Kundschaft und Kapitalgebern. Rund die Hälfte der Verbraucherinnen und Verbraucher achtet beim Kauf auf die Nachhaltigkeit des Anbieters, und etwa 72 Prozent der Deutschen bevorzugen Marken, die glaubwürdig nachhaltig handeln. Bei den jüngeren Generationen ist der Anspruch noch höher. Über 80 Prozent erwarten aktiven Umweltschutz und sind im Schnitt bereit, für nachhaltige Produkte rund zehn Prozent mehr zu zahlen. Wie stark das wirken kann, zeigte etwa Unilever, dessen nachhaltig positionierte Marken deutlich schneller wuchsen als das übrige Portfolio. Parallel gewinnt das Thema bei Banken an Gewicht: Wer Nachhaltigkeitsfaktoren früh integriert, kann Risiko- und Kapitalkosten senken und seine langfristige Wettbewerbsfähigkeit stärken.

Damit diese Vorteile Wirkung entfalten, braucht es mehr als Einzelmaßnahmen. Das Ziel einer durchdachten Nachhaltigkeitsstrategie ist es, eine Brücke zwischen den betriebswirtschaftlichen Zielen und einem echten gesellschaftlichen Beitrag zu bauen. Die Nachhaltigkeitsaspekte sollen also einen spürbaren betriebswirtschaftlichen Widerhall erzeugen. Genau hier setzen wir mit unserer Nachhaltigkeitsberatung an.

Referenzen

In der Nachhaltigkeitsberatung kommt es auf belastbare Praxis an. Als Schulungspartner des Deutschen Nachhaltigkeitskodex (DNK) sind wir mit den maßgeblichen Standards bestens vertraut und geben unser Wissen auch an andere weiter. Im Bereich CSR und Nachhaltigkeit gehören wir zu den früh und fundiert positionierten Beratungsgesellschaften – diese Erfahrung geben wir in jedem Projekt weiter, vom Handwerksbetrieb über den Verein bis zur öffentlichen Verwaltung.

Referenzen

Wir sind als Schulungspartner beim Deutschen Nachhaltigkeitskodex (DNK) qualifiziert und bilden uns kontinuierlich, etwa im Bereich der Berechnung des Corporate Carbon Footprints, weiter.

Nähere Informationen zum Thema Nachhaltigkeit finden Sie auch auf der Seite nachhaltigkeitsberatung-we.de

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