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Kooperation, Umstrukturierung, M&A und Restrukturierung von NPOs


Neuausrichtung

Kooperationsmanagement I Ausgliederung/Outsourcing von wirtschaftlichen Geschäftsbetrieben I Restrukturierung I M&A Impact Due Diligence

Welche Chancen und Risiken bilden Partnerschaften mit anderen gemeinnützigen Organisationen, Behörden oder gewerblichen Unternehmen? Inwiefern spiegeln die gewählten Partner die eigene Philosophie wider? Entspricht die Form der Zusammenarbeit der eigenen Risikobereitschaft? Wie erfolgreich sind die laufenden Kooperationsprojekte im Vergleich und welche Zukunftsoptionen existieren? Wir beraten unsere Klienten zu diesen Fragestellungen.

Die Beweggründe für Umstrukturierungen und Fusionen liegen weniger in der erfolgreichen Erfüllung eines gemeinnützigen Projekts, sondern sind vielmehr strategischer Natur. Mithilfe von Umstrukturierungsmaßnahmen sollen betriebswirtschaftliche und gemeinnützigkeitsrechtliche Vorteile generiert werden. Zu den wirtschaftlichen Motiven zählen vor allem die Realisierung von Kosteneinsparungspotentialen, die Konzentration auf das Kerngeschäft, die Senkung von Haftungsrisiken und die Erzielung einer höheren Flexibilität.

Beratungsfelder

1)   Kooperationsberatung

Wir beraten Sie zu

  • Chancen und Risiken von Kooperationen (Projektwirkung, Know-how-Gewinn, Finanzielle Unterstützung vs. Identitätsverlust, hohe Verwaltungskosten, Gefährdung Gemeinnützigkeit);
  • Kooperationsformen (informeller Austausch über finanzielle Unterstützungsleistungen bis zur rechtlichen Verselbständigung von Projekten);
  • Kooperationspartnern (andere NPOs, Behörden, gewerbliche Unternehmen, Einzelpersonen);
  • Kooperationszielen (Zeithorizont; strategische Partnerschaft oder Einzelprojektpartnerschaft; Austausch, finanzielle Unterstützung oder operative Zusammenarbeit).

Aus Ihren Präferenzen entwickeln wir eine Gesamtstrategie zu künftigen Projektpartnerschaften, aber auch zu strategischen Partnerschaften mit NPOs, Unternehmen und Behörden zur langfristigen Förderung der Organisationsziele.

2)   Organisationsanalyse zu bestehenden Kooperationen und Zukunftsoptionen

a) Analyse:

Wir führen zunächst eine schriftliche und grafische Analyse der bestehenden Projekte bezüglich der gewählten Formen (Erfahrungsaustausch, Netzwerkverbund in Verbänden, Nutzung von Internetplattformen, finanzielle Unterstützungsleistungen, Gemeinschaftsprojekte ohne rechtliche Verselbständigung und mit rechtlicher Verselbständigung) sowie der Partner (Behörde, gemeinnützige Organisation, gewerbliches Unternehmen, Partner im Ausland) durch.

Daran anschließend betrachten wir die Werkzeuge und Methoden zur Messung der betriebswirtschaftlichen Effizienz und Wirkung der Projekte (Controllinginstrumente, Kostenstellenrechnung, Buchhaltung, Wirkungsmessung).

Ferner analysieren wir die bisherige Berichterstattung über die Projekte (Abschlussberichte für Stakeholder, Tätigkeitsberichte für Finanzamt, Social Reporting Standard).

b) Erkenntnisse und Zukunftsoptionen

Bezugnehmend auf die Ergebnisse der Analyse geben wir Hinweise zu generellen Risiken der bestehenden Kooperationsprojekte sowie zur betriebswirtschaftlichen Bereichseinteilung (ideeller Bereich, Vermögensverwaltung, Zweckbetrieb, wirtschaftlicher Geschäftsbetrieb).

Wir schätzen die betriebswirtschaftliche Effizienz und Wirkung vorhandener Kooperationen ein und erteilen sofern notwendig Verbesserungsvorschläge zu Controlling sowie Berichterstattung.

Über die Schlussfolgerungen zu den vorhandenen Kooperationen (Aufrechterhaltung, Neustrukturierung, Beendigung) hinaus erbringen wir Vorschläge zur Erschließung neuer Kooperationsformen und zur Gewinnung neuer Kooperationspartner. Des Weiteren überlegen wir uns, ob eine Anpassung der Organisationsstruktur (Maßnahmen- und Zweckerweiterung, Outsourcing, Ausgliederung etc.) sinnvoll ist.

3)   Outsourcing auf steuerpflichtige und steuerbegünstigte Organisationen

Der Begriff „Outsourcing“ stammt aus den USA und setzt sich aus den englischen Begrifflichkeiten „outside“, „resource“ und „using“ zusammen und sinnt demnach auf die Nutzung externer Ressourcen. Im wirtschaftlichen Sprachgebrauch bezeichnet er die Verlagerung von bis dato unternehmensinternen Aufgaben und Leistungen (Ressourcen), die zur innerbetrieblichen Verwendung benötigt werden, an außenstehende Dritte (Vgl. Wullenkord, Praxishandbuch Outsourcing, S. 3). Eine Outsourcing-Maßnahme wird häufig mit der Auslagerung (Outsourcing im engeren Sinne bzw. externes Outsourcing) und Ausgliederung (Outsourcing im weiteren Sinne bzw. internes Outsourcing) von betrieblichen Leistungen gleichgesetzt.

Neben dem Outsourcing aus einer steuerbegünstigten auf eine ebenso steuerbegünstigte Körperschaft kann die Kooperationsbeziehung zwischen einer oder mehreren Gemeinnützigen auch in der Auslagerung bzw. Ausgliederung analoger Aufgaben und Leistungen auf eine steuerpflichtige Körperschaft bestehen.

Die erstgenannte Konstellation bezieht sich zumeist auf die Ausgliederung von Zweckbetrieben, um das Haftungsrisiko zu minimieren und flexiblere Strukturen zu schaffen.

Bei letzterer Option besteht die Kooperationsbeziehung regelmäßig in der Auslagerung analoger unternehmensinterner Aufgaben und Leistungen (Verwaltungstätigkeiten, Außendarstellung) oder in der Ausgliederung wirtschaftlicher Aktivitäten (z. B. Verkauf von Second-Hand-Kleidung) sowie von Hilfs- und Verwaltungstätigkeiten auf eine steuerpflichtige Dienstleistungsgesellschaft. Hiermit bezwecken die Beteiligten u. a. die Senkung von Verwaltungskosten (gemeinsames Auftreten gegenüber Drittanbietern ermöglicht Preisnachlässe), eine stärkere Konzentration auf ihr Kerngeschäft sowie gemeinnützigkeitsrechtliche Kalküle (z. B. Einhaltung des Mittelverwendungsgebots). 

Wir beraten Sie zu Vor- und Nachteilen beim Outsourcing von Zweckbetrieben und wirtschaftlichen Geschäftsbetrieben. Darüber hinaus erarbeiten wir Umsetzungskonzepte und begleiten den Umstrukturierungsprozess bis zur erfolgreichen Verwirklichung.

 

4)   M&A: Impact Due Diligence für gemeinnützige Organisationen

Mergers and Acquisitions erweitern, als engste und letzte Form der Kooperation, auch für gemeinnützige Organisationen die Handlungsoptionen.

Im Rahmen der Risikoprüfung (Due Diligence) sollte bei Beteiligung gemeinnütziger Organisationen zusätzlich eine „Impact Due Diligence“ hinsichtlich der künftigen Wirkung der gemeinnützigen Zielsetzungen durchgeführt werden.

Due Diligence (DD) bezeichnet eine mit „gebotener Sorgfalt“ durchgeführte Risikoprüfung, die grundsätzlich durch den Käufer im Rahmen von M&A-Transaktionen erfolgt.

Angesichts der Wichtigkeit der Wirkungsorientierung muss diese auch in einem eigenen zukunftsgerichteten Prüfungsprozess berücksichtigt werden: einer „Impact Due Diligence“. Hier steht die Frage im Vordergrund, ob nach dem Zusammenschluss die bisherigen Wirkungsziele der beteiligten gemeinnützigen Organisation aufrecht erhalten und erwartungsgemäß auch optimiert werden können.

Wir nehmen diese Prüfung für Sie vor und begleiten Sie – in Zusammenarbeit mit weiteren Partnern (etwa spezialisierten Rechtsanwälten) – während des gesamten M&A-Prozesses.

Näher hierzu: Schunk, Martin, M&A im sozialen Umfeld: Impact Due Diigence für gemeinnützige Organisationen, in: Zeitschrift für Stiftungs- und Vereinswesen (ZStV), Heft 1 2018.

Projektbeispiele

Sanierungsbegleitung gemeinnütziger Verein

Leistung: Analyse, strukturelle Veränderungen Zwecke und Geschäftsfelder sowie Finanzplanung.

„Herr Schunk ist ein in vielen Bereichen der Gemeinnützigkeitsarbeit kompetenter und engagierter Berater, dem man vertrauen kann. Wir freuen uns über die Zusammenarbeit!“ Ichthys e.V. – google Rezension

Umstrukturierung Verein in gGmbH

Leistung: Analyse und Begleitung bei struktureller Umgliederung von Verein in gemeinnützige GmbH.

„Volle fünf Sterne für Herrn Dr. Schunk von WETANDO. Sehr gute Beratung und Schritt-für-Schritt Begleitung vom Lösungsvorschlag bis zur Umsetzung. Dabei ist Herr Dr. Schunk nicht nur sehr sympathisch, freundlich und zuvorkommend, sondern auch enorm kompetent, hilfreich und absolut engagiert! Unserem Unternehmen Momelino hat seine Unterstützung in der Organisationsentwicklung enorm geholfen.“ Momelino gGmbH – google Rezension

Integration Verein in Stiftung

Leistung: Analyse, Integration Verein in Stiftung und Vereinsauflösung.

„Dr. Schunk leistet großartige Arbeit für unseren Verein Deutsches Bündnis gegen Depression e.V. Er unterstützt uns höchst professionell und mit umfangreichem Fachwissen im Rahmen eines Organisationsentwicklungsprozesses und zu allen Fragen rund um den gemeinnützigen Verein. Und dass jederzeit zuverlässig, vollständig und vorausdenkend. WETANDO empfehlen wir gern weiter.“ Deutsches Bündnis gegen Depression – google Rezension

Mehrere Fachaufsätze von Dr. Schunk zu Kooperationen und Umstrukturierungen und  regelmäßige Seminare zu Kooperationen von Vereinen und Stiftungen.

Wetando Flyer

Auswahl Referenzen Vereinsberatung/Stiftungsberatung

Referenzen gemeinnützige Organisationen

Kontakt Beratung für Vereine, Stiftungen und gGmbHs

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FAQs – wir beantworten Ihre Fragen

Eine Umstrukturierung lohnt sich, wenn Kosteneinsparungen realisiert, Haftungsrisiken gesenkt oder mehr Flexibilität in der Organisationsstruktur erreicht werden sollen. wetando analysiert die Ausgangssituation und entwickelt ein maßgeschneidertes Umsetzungskonzept – vom Verein zur gGmbH oder von der Einzelorganisation zum integrierten Verbund.

Ja, die Umstrukturierung eines Vereins in eine gemeinnützige GmbH ist möglich und kann steuerrechtliche sowie organisatorische Vorteile bieten. wetando begleitet den gesamten Prozess – von der Analyse über die Strukturentscheidung bis zur rechtlichen Umsetzung gemeinsam mit spezialisierten Partnern.

Die Impact Due Diligence ist eine Risikoprüfung, die bei M&A-Transaktionen im gemeinnützigen Bereich zusätzlich zur klassischen Due Diligence prüft, ob die gemeinnützigen Wirkungsziele nach einem Zusammenschluss erhalten und weiterentwickelt werden können. wetando führt diese Prüfung durch und begleitet den gesamten M&A-Prozess in Zusammenarbeit mit spezialisierten Rechtsanwälten.

Durch das Outsourcing von Zweckbetrieben oder wirtschaftlichen Geschäftsbetrieben können Vereine und Stiftungen Verwaltungskosten senken, Haftungsrisiken reduzieren und sich stärker auf ihr Kerngeschäft konzentrieren. wetando berät zu den gemeinnützigkeitsrechtlichen Anforderungen und erarbeitet praxistaugliche Umsetzungskonzepte.

wetando analysiert bestehende Kooperationsprojekte hinsichtlich Effizienz, Wirkung und rechtlicher Einordnung und gibt konkrete Empfehlungen zur Weiterentwicklung, Neustrukturierung oder Beendigung. Darüber hinaus entwickeln wir eine Gesamtstrategie für künftige Partnerschaften mit NPOs, Unternehmen und Behörden.