Fördermittel und Fundraising für Verein, Stiftung und gGmbH

Finanzierung
Fundraising I Finanzanalyse und Controlling I Optimierung wirtschaftlicher Leistungsbereiche I Fördermittel
Fundraising von Vereinen und Stiftungen
Unter Finanzmanagement versteht man alle operativen sowie strategischen Tätigkeiten einer NPO, die direkt mit der Beschaffung, Anlage oder Rückzahlung von Geld- oder Sachvermögen aus verschiedenen Finanzierungsquellen zusammenhängen Ziel besteht darin, eine sichere finanzielle Situation zu generieren und somit die Erfüllung der Mission sicherzustellen.
Wir entwickeln ganzheitliche Lösungen zur Finanzierung Ihrer gemeinnützigen Organisation bzw. einzelner gemeinnütziger Projekte – von der Strategie über die Ansprache der Geldgeber bis zur Zahlung.
Hierzu zählen folgende Einnahmequellen:
• Spenden (Fundraising)
• Sponsoring
• Mitgliedergewinnung
• Fördermittelakquise
• Leistungsentgelte
Finanzanalyse und Controlling
1) Analyse des Jahresabschluss
In der Finanzanalyse sowie im Controlling unterstützen wir Sie in folgenden Bereichen:
• Erstellung von Finanz- und Investitionsplänen (z.B. für Banken, Fördermittelgeber)
• Auftragskalkulation
• Bilanz- und Kennzahlenanalyse (z.B. Kosten-Nutzen-Analyse)
Weitere Informationen zur Finanzierung von Vereinen und Stiftungen
1. Finanzielle Unterstützung durch Behörden und Förderstiftungen
Fördermittelberatung
Viele Projekte wären ohne die finanzielle Förderung von Behörden sowie gemeinnützigen Förderstiftungen und -vereinen nicht umsetzbar.
Öffentliche Zuschüsse können über Förderprogramme von Gemeinden, Bundesländern, Bund und Europäischer Union eingeworben werden. Hinsichtlich der Zuwendungsart lässt sich generell zwischen institutioneller und projektgebundener Förderung unterscheiden, wobei Erstere zunehmend an Bedeutung verliert.
Der deutsche gemeinnützige Sektor umfasst im Moment über 26.000 rechtsfähige Stiftungen und über 600.000 rechtsfähige Vereine. Allein von den Stiftungen sind über die Hälfte als Förderorganisationen formiert. Die Differenzierung zwischen operativer und fördernder Tätigkeit stammt aus dem für die internationale Philanthropie wichtigen amerikanischen Stiftungswesen. Aufgrund der fehlenden gesetzlichen Regelung existieren verschiedene Erklärungen jener Begriffe in der deutschen Fachliteratur. Dem Bundesverband Deutscher Stiftungen zufolge zeichnet sich eine Förderstiftung dadurch aus, dass sie nur auf Antrag fremde Projekte bzw. andere gemeinwohlorientierte Körperschaften fördert.
Wir unterstützen unsere Klienten bei der Suche nach öffentlich-rechtlichen (Gemeinde, Länder, Bund, EU) und privatrechtlichen (Förderstiftung, -verein) Zuschussgebern. Hierfür greifen wir auf unser Fach-Know-how und Netzwerk sowie einschlägige Fördermittel-Datenbanken und Fachliteratur zurück.
Die Ergebnisse der Recherche erhalten unsere Klienten in Berichtsform. Dieser umfasst eine Auflistung der möglichen Förderpartner sowie der weiteren Schritte zur erfolgreichen finanziellen Unterstützung.
2. Fundraising bei Unternehmen und Privatpersonen
Sponsoring- und Spendenberatung
Wir bevorzugen das sog. „Relationship Fundraising“. Spenden kann ein Verein, eine Stiftung oder eine gemeinnützige GmbH nur bei denjenigen Privatpersonen einwerben, die diese Organisation auch kennen und ihr vertrauen. Burnett spricht in diesem Zusammenhang von „Relationship Fundraising“, was etwa mit „Fundraising durch Beziehungsaufbau“ übersetzt werden könnte.
Es ist mittlerweile ein Generationswechsel unter den Spendern zu beobachten. Die in der Nachkriegszeit zu mehr Kritikfähigkeit Erzogenen sind ins „spendenrelevante“ Alter von fünfzig plus gekommen. Viel stärker als ihre Elterngeneration knüpfen sie ihre Spendenbereitschaft an konkrete Forderungen. Sie wollen nicht die Organisation als solche, sondern gezielt Projekte unterstützen, die sie sich selbst unter verschiedenen Alternativen aussuchen können. Ein Mitspracherecht bei der Mittelverwendung ist ebenso wichtig wie Transparenz, Information und Rechenschaft. Für Vereine bedeutet dies die Notwendigkeit, sich ihren Spendern zu öffnen, sich auf sie einzulassen, ja sie aktiv in ihre Arbeit einzubeziehen. Längst wird jeder Bundesbürger (vor allem in der Vorweihnachtszeit) gleich von mehreren Organisationen als potenzieller Spender umworben. Ein Spendenwilliger wird sich in dieser Auswahlsituation immer für diejenige Organisation entscheiden, der es am besten gelingt, eine persönliche Beziehung zu ihm aufzubauen.
Das Ziel im Bereich Fundraising besteht vor allem darin, Dauerspender, Großspender und Erbschaftsspender zu gewinnen.
Die Gruppe von Menschen, die einer Organisation weit überdurchschnittlich geben kann, wächst von Jahr zu Jahr. Immer mehr Vermögende sind bereit, ihr Vermögen (oder Teile davon) zugunsten gemeinnütziger Zwecke zu spenden oder zu stiften.
Unternehmen wollen keine einzelnen, willkürlichen Spenden oder Sponsoringmaßnahmen mehr leisten, sondern ein strukturiertes Konzept verfolgen, das die Unternehmens- und Nachhaltigkeitsziele mit einbezieht.
Es wird eine Strategie zur Gewinnung von Spendern und Sponsoren im Hinblick auf deren Nachhaltigkeits- bzw. Corporate-Social-Responsibility-Perspektive erstellt.
Unter dem Begriff Corporate Social Responsibility (CSR) bzw. Corporate Responsibility (CR) versteht man die unternehmerische Verantwortung als freiwilligen Beitrag zu einer nachhaltigen Gesellschaftsentwicklung. Er umfasst insbesondere die Aspekte Soziales, Umwelt, Arbeitnehmerbelange, Achtung der Menschenrechte und Bekämpfung von Korruption. Eine gängigere Umschreibung hierfür bildet das Wort Nachhaltigkeit, auch wenn es häufig auf die Umweltbelange verkürzt wird.
Das Thema wird für Kunden und andere Stakeholder immer wichtiger. Die DAX-Unternehmen sind bereits zur Berichterstattung verpflichtet. Aber auch für kleine und mittlere Unternehmen können große Vorteile entstehen.
Die Strategie setzt sich aus einer Kurzvorstellung und einzelnen Punkten zur Integration in die CSR-Strategie des Unternehmens zusammen. Zu den Punkten gehören etwa: Beitrag zur Gesellschaftsförderung, Dialog auf regionaler Ebene sowie Informationen und Weiterbildung zum Thema Trauerbegleitung. Es erfolgt eine individuelle Anpassung auf jedes Unternehmen.
Der Finanzbedarf wird ermittelt und mithilfe eines Stufensystems festgelegt. Es kommen generell auch Sach- und Dienstleistungen in Betracht.
Es werden Unternehmen recherchiert, die sich für die Ziele des Verbandes interessieren und weitere Identifikationsmerkmale aufweisen. Hierzu zählen etwa bereits bestehende Kontakte zu Unternehmen im Netzwerk, das Leitbild des Unternehmens, die Produkte, die Kunden-Zielgruppe, die Region oder ein persönlicher Bezug (z.B. Mitarbeiter).
Projektbeispiele
Fördermittelberatung für einen AWO-Verband
Leistung: Recherche und Hilfe bei Beantragung. Es existieren viele Programme, die auch für Großunternehmen gelten (z.B. Personal, Innovation, Digitalisierung, Bau und Investitionen).
Gewinnung von Eigenmitteln für einen Volkssolidarität-Verband
Leistung: Gewinnung zusätzlicher Mittel über Unternehmenspartnerschaften, wirtschaftliche Einnahmen im Zweckbetrieb und wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb.
Beratung zu Sponsoring von Unternehmen für eine der größten Wohlfahrtseinrichtungen in Berlin
Leistung: Erstellung einer Strategie über die Schnittstelle Nachhaltigkeit. Analyse Nachhaltigkeitsberichte. Vorbereitung der Ansprache und Mailings.
Fördermittelberatung für einen großen Sportverein
Leistung: Recherche und Hilfe bei Beantragung. Insbesondere für neue Projekte und Veranstaltungen.
Mehrere Fachaufsätze von Dr. Schunk zum Thema Finanzierung, insbesondere finanzielle Unterstützung durch Unternehmen und Nachhaltigkeit, und regelmäßige Seminare zu Finanzierung von Vereinen und Stiftungen.

Auswahl Referenzen Vereinsberatung/Stiftungsberatung

Kontakt Beratung für Vereine, Stiftungen und gGmbHs
Sie haben Fragen zu unserem Beratungsangebot oder möchten einen Termin mit uns vereinbaren? Nutzen Sie bitte unser Kontaktformular oder vereinbaren Sie direkt online einen Gesprächstermin mit uns.
Wir freuen uns auf Ihre Nachricht und melden uns so schnell wie möglich bei Ihnen.
FAQs – wir beantworten Ihre Fragen
Gemeinnützige Organisationen können ihre Projekte über Spenden, Sponsoring, Mitgliedsbeiträge, Fördermittel von Bund, Ländern und EU sowie eigene Leistungsentgelte finanzieren. wetando entwickelt eine ganzheitliche Finanzierungsstrategie, die alle relevanten Einnahmequellen berücksichtigt.
Erfolgreiches Fundraising basiert auf dem Aufbau echter Beziehungen zu Spendern – wetando setzt dabei auf den Ansatz des „Relationship Fundraising“, der gezielt auf Dauerspender, Großspender und Erbschaftsspender ausgerichtet ist. Im Mittelpunkt stehen Transparenz, persönliche Ansprache und die individuelle Einbindung der Unterstützer.
Ja, wetando entwickelt maßgeschneiderte Sponsoring-Strategien über die Schnittstelle zur Corporate-Social-Responsibility (CSR) und Nachhaltigkeitsstrategie der Unternehmen. So werden passende Unternehmenspartner identifiziert und professionell angesprochen.
wetando recherchiert passende öffentliche Förderprogramme (Gemeinde, Land, Bund, EU) sowie privatrechtliche Förderquellen wie Förderstiftungen und liefert die Ergebnisse in einem strukturierten Bericht mit konkreten nächsten Schritten. Das Erstgespräch ist kostenfrei.
Ja, wetando erstellt Finanz- und Investitionspläne, die auf die Anforderungen von Banken und Fördermittelgebern zugeschnitten sind, ergänzt durch Bilanz- und Kennzahlenanalysen sowie eine Kosten-Nutzen-Analyse. So wird die finanzielle Handlungsfähigkeit der Organisation langfristig gesichert.

Deutsches Bündnis gegen Depression
(Strategische Beratung)
„Dr. Schunk leistet großartige Arbeit für unseren Verein Deutsches Bündnis gegen Depression e.V. Er unterstützt uns höchst professionell und mit umfangreichem Fachwissen im Rahmen eines Organisationsentwicklungsprozesses und zu allen Fragen rund um den gemeinnützigen Verein. Und dass jederzeit zuverlässig, vollständig und vorausdenkend. WETANDO empfehlen wir gern weiter.“
Ines Heinz – Deutsches Bündnis gegen Depression – Rezension bei google


Momelino gGmbH
(Organisationsanalyse, Beratung zur Finanzierung)
„Volle fünf Sterne für Herrn Dr. Schunk von WETANDO. Sehr gute Beratung und Schritt-für-Schritt Begleitung vom Lösungsvorschlag bis zur Umsetzung. Dabei ist Herr Dr. Schunk nicht nur sehr sympathisch, freundlich und zuvorkommend, sondern auch enorm kompetent, hilfreich und absolut engagiert! Unserem Unternehmen Momelino hat seine Unterstützung in der Organisationsentwicklung enorm geholfen.“
Marina Nöbel – Momelino gGmbH – Rezension bei google


Freiwilligenagentur Leipzig e.V.
(Durchführung einer Wirtschaftssprechstunde für gemeinnützige Organisationen)
„Herr Dr. Schunk engagiert sich in der Freiwilligen-Agentur Leipzig e.V. als Berater für gemeinwohlorientierte Organisationen. In unserer Wirtschaftssprechstunde, ein Angebot für Engagierte in Vereinen und Initiativen, gibt er fundierte sowie praxisnahe Hinweise und Impulse zu betriebswirtschaftlichen und steuerlichen Fragen, basierend auf weitreichenden Fachkenntnissen im Gemeinnützigkeitsrecht.“
Judith Heese – Freiwilligenagentur Leipzig e.V. – Rezension bei google


AWO Senioren und Sozialzentrum Sachsen West gGmbH
(Fördermittelberatung)
Fördermittelrecherche für die Bereiche Umwelt und Nachhaltigkeit, Personal, Innovation, Soziales und Gesellschaft. Begleitung mehrerer Fördermittelanträge zur Umsetzung von Vorhaben in den Bereichen Digitalisierung/ KI sowie Personal und Innovation.

Ansprechpartner

Unsere Empfehlung
Dr. Schunk führt im Jahr 2026 Webinare für Vereine, Stiftungen, gGmbHs und NPOs durch.
Nähere Informationen hierzu unter Webinare.