Robotikcheck für Unternehmen

Robotikcheck für Unternehmen

Humanoide Robotik: Vom Hype zur konkreten Einsatzplanung

Ein Roboter, der durch Ihre bestehende Halle läuft, den vorhandenen Akkuschrauber greift und die Kiste dorthin trägt, wo sie gebraucht wird – ohne dass Sie eine einzige Anlage umbauen. Das ist das Versprechen humanoider Robotik. Der Robotikcheck zeigt Ihnen, was davon heute schon für Ihr Unternehmen funktioniert – und was noch nicht.

Warum sich die Frage gerade jetzt stellt

Drei Entwicklungen treffen aktuell zusammen:

Die Hardware wird bezahlbar. Humanoide Roboter kosten heute so viel wie ein Mittelklasse-Firmenwagen – vor wenigen Jahren lagen die Preise noch beim Zehnfachen. Die Einstiegshürde sinkt weiter.

KI gibt den Maschinen Verstand. Moderne KI-Modelle ermöglichen, dass Roboter Aufgaben verstehen, statt sie nur abzuspulen. Ein Humanoid lernt aus Demonstrationen – er muss nicht mehr für jede Bewegung programmiert werden.

Die Fachkräfte fehlen heute – nicht irgendwann. Ob Kommissionierer, Pflegekraft oder Schweißer: Viele Stellen bleiben monatelang unbesetzt. Automatisierung ist keine Zukunftsoption mehr, sondern eine Antwort auf ein akutes Problem.

Der entscheidende Punkt: Humanoide Roboter brauchen keine neue Infrastruktur. Sie arbeiten in bestehenden Gebäuden, an bestehenden Arbeitsplätzen, mit vorhandenen Werkzeugen. Wer jetzt seine ersten Use Cases identifiziert, sammelt Erfahrung, solange der Wettbewerb noch zuschaut.

Wo humanoide Roboter konkret arbeiten können

Humanoide Robotik ist kein reines Industriethema. Typische Einsatzfelder – jeweils mit Beispielen aus der Praxis:

Produktion und Fertigung: Bauteile in Vorrichtungen einlegen, Montageschritte an wechselnden Stationen ausführen, Sichtprüfung in der Qualitätskontrolle, Zuarbeit beim Schweißen. Interessant überall dort, wo klassische Industrieroboter an Umbaukosten oder Platzmangel scheitern.

Lager und Logistik: Kommissionieren einzelner Artikel, Kisten und Behälter zwischen Stationen transportieren, Paletten be- und entladen – gerade in gewachsenen Lagern, die nie für Automatisierung geplant wurden.

Handwerk und Werkstatt: Wiederkehrende Arbeitsschritte wie Schleifen, Fräsen oder Lackieren von Serienteilen – der Meister behält die anspruchsvollen Arbeiten, der Roboter übernimmt die monotonen.

Pflege und Sozialwirtschaft: Medikamente auf Stationen verteilen, Material transportieren, KI-gestützte Pflegedokumentation. Wichtig: nicht als Ersatz für menschliche Zuwendung, sondern als Entlastung – jede Stunde, die eine Pflegefachkraft nicht mit Laufwegen und Dokumentation verbringt, ist eine Stunde am Menschen.

Verwaltung und Backoffice: Ergänzend zur physischen Robotik lassen sich repetitive Prozesse wie Buchhaltung, Datenpflege und Auftragsbearbeitung per KI automatisieren – oft der schnellste erste Schritt.

So läuft der Robotikcheck ab

1. Vorgespräch (ca. 60 Minuten): Wir klären Ihre Ziele, Ihre Engpässe und Ihre Erwartungen. Wo drückt der Schuh – Personal, Kosten, Qualität, Durchsatz?

2. Realitätscheck: Sie bekommen einen ehrlichen Überblick über aktuelle humanoide Modelle und ihre tatsächlichen Fähigkeiten – abseits der Marketing-Videos. Was ein Roboter heute zuverlässig kann, was in zwei Jahren realistisch ist und was Zukunftsmusik bleibt.

3. Einsatzfelder identifizieren und bewerten: Wir gehen Ihre Prozesse methodisch durch – bei Bedarf mit Begehung vor Ort – und bewerten jeden Kandidaten nach vier Kriterien: Wertschöpfungspotenzial, technische Machbarkeit, Integrationsaufwand und Amortisationszeit.

4. Ergebnis: Sie erhalten eine priorisierte Use-Case-Liste mit klarer Handlungsempfehlung und einem förderkonformen Beratungsbericht. Damit wissen Sie, womit Sie starten sollten, was es kostet und wann es sich rechnet.

Einsatzfelder in Virtual Reality erleben – bevor Sie investieren

Das Besondere am Robotikcheck: Sie sehen den Roboter an Ihrem Arbeitsplatz, bevor er existiert. Mit Meta-Quest-Brillen simulieren wir potenzielle Einsatzgebiete direkt in Ihrem Raum – vom leeren Arbeitsplatz bis zum virtuellen Humanoiden im laufenden Einsatz.

So prüfen wir Reichweiten, Zugänglichkeiten und Umsetzungsrisiken, bevor reale Umbauten Kosten und Produktionszeit verursachen. Ihre Mitarbeitenden erleben den künftigen Kollegen hautnah – das schafft Akzeptanz und deckt Praxisprobleme auf, die auf dem Papier unsichtbar bleiben.

Technische Basis: NVIDIA Omniverse als Simulationsplattform, der Unitree G1 als Referenz-Hardware.

Förderung: Bis zu 80 Prozent Zuschuss möglich

Der Robotikcheck ist als externe Beratungsleistung über mehrere Programme förderfähig:

  • BAFA-Unternehmensberatungsförderung – Zuschuss zur Beratung für kleine und mittlere Unternehmen
  • INQA-Coaching – bis zu 80 Prozent Förderung in den neuen Bundesländern
  • Länderspezifische Digitalisierungsprogramme in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen

Welches Programm zu Ihnen passt, klären wir im Vorgespräch – der Beratungsbericht wird förderkonform erstellt.

Der nächste Schritt

Vereinbaren Sie ein unverbindliches Vorgespräch. In 60 Minuten wissen Sie, ob humanoide Robotik für Ihr Unternehmen heute schon ein Thema ist – oder ob Sie sich das Geld sparen können. Auch das ist ein Ergebnis.

Weitere Informationen zum Robotikcheck finden Sie auch unter robotikcheck.de.

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FAQs – wir beantworten Ihre Fragen

Der Robotikcheck ist ein strukturiertes Beratungsangebot für mittelständische Unternehmen, das konkrete Einsatzfelder für humanoide Roboter methodisch identifiziert und bewertet – herstellerunabhängig und mit einer belastbaren Amortisationsrechnung. Er richtet sich an Unternehmen, die dem Thema Robotik strukturiert und ohne Vorkenntnisse begegnen wollen.

Der Check gliedert sich in vier Phasen: ein kostenloses 60-minütiges Vorgespräch zur Zieldefinition, einen Realitätscheck über aktuelle humanoide Roboter-Modelle, die methodische Identifikation und Bewertung von Einsatzfeldern – teils mit einer Begehung vor Ort – sowie die Übergabe eines priorisierten Use-Case-Reports mit Handlungsempfehlung. Das Ergebnis ist ein förderkonformer Beratungsbericht als Verwendungsnachweis.

Der Robotikcheck startet ab 4.500 Euro netto, wobei der Preis je nach Unternehmensgröße und Umfang skaliert. Über öffentliche Programme wie die BAFA-Unternehmensberatungsförderung, INQA-Coaching oder länderspezifische Digitalisierungsprogramme sind je nach Bundesland Zuschüsse von bis zu 80 Prozent möglich.

Jeder identifizierte Anwendungsfall wird anhand von vier Kriterien bewertet: Wertschöpfungspotenzial (Entlastung, Durchsatz, Qualität), technische Machbarkeit mit heutiger Robotik, Integrationsaufwand im laufenden Betrieb und Amortisationszeitraum. So erhalten Unternehmen eine klare, wirtschaftlich fundierte Entscheidungsgrundlage.

Ein Alleinstellungsmerkmal ist der Einsatz von Virtual-Reality-Technologie (Meta-Quest-Brillen), mit der potenzielle Einsatzgebiete direkt im Raum simuliert werden – vom leeren Arbeitsplatz bis zum virtuellen Humanoiden im Einsatz. Reichweiten, Zugänglichkeiten und Umsetzungsrisiken lassen sich so bewerten, bevor reale Änderungen Kosten und Produktionszeit verursachen.