Mergers & Acquisitions (M&A) - Commercial und Impact Due diligence

Konzepte zur Erzielung von Synergien und Erschließung neuer Märkte 

Der Begriff bezieht sich in seinem Kern der Bezeichnung entsprechend auf Zusammenschlüsse bzw. Verschmelzungen sowie Akquisitionen bzw. Käufe und Verkäufe von Unternehmen. Im weiteren Sinne werden auch andere Kooperationsformen wie strategische Allianzen und Joint Ventures unter dem Terminus subsumiert. Mergers and Acquisitions stellen allerdings kein allgemeingültiges Synonym für Unternehmenskooperationen dar; sie bilden nach ihrem Grundverständnis vielmehr die letzte und engste Form der Zusammenarbeit zwischen Unternehmen.

Die Internationalisierung der Wirtschaft hat dazu geführt, dass der M&A-Ablauf in Deutschland von der anglo-amerikanischen Praxis diktiert wird. Im Vorfeld sollte stets geprüft werden, ob das strategische Unternehmensziel auch mit geringeren Mitteln, etwa weniger bindungsintensiven Kooperationen wie Joint Ventures, erreicht werden kann. Der Prozess selbst verläuft dann schrittweise von der Planungs- über die Durchführungs- bis zur Integrations- bzw. Implementierungsphase.

Wir begleiten Sie zunächst bei der Bedarfsprüfung, d.h. der Auswahl der günstigsten Kooperationsform.

Daran anschließend erstellen wir Analysen und entwickeln Strategien zur Erzielung von Synergien sowie zur Erschließung neuer Märkte (roll out) im Rahmen der Integration von Käufer und Zielgesellschaft. Die Konzepte werden in den sonstigen Due Diligence Prozess einbezogen und ermöglichen einen Blick über den Status Quo hinaus.

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Fachbeiträge Dr. Schunk: 

1. M&A im sozialen Umfeld: Impact Due Diligence für gemeinnützige Organisationen,

Due Diligence (DD) bezeichnet eine mit „gebotener Sorgfalt“ durchgeführte Risikoprüfung, die grundsätzlich durch den Käufer im Rahmen von M&A-Transaktionen erfolgt.

Gemeinnützige Organisationen verfolgen mit ihren gemeinwohldienlichen Satzungszwecken nicht in erster Linie eine Gewinnmaximierungs-Strategie, sondern sie intendieren eine größere Projektwirkung für die Allgemeinheit. Förderinitiativen wie etwa die Skala-Initiative der Unternehmerin Susanne Klatten nehmen diesen Gedanken auf und statuieren ihn als Maxime für die Gewährung von Unterstützungsleistungen. Aber nicht nur Mäzene und Förderstiftungen achten auf die Wirkung und deren transparente Darstellung. Auch Behörden und Unternehmen sowie andere externe Stakeholder wie Politik und Medien setzen eine Wirkungsmessung zunehmend voraus.

Angesichts der Wichtigkeit der Wirkungsorientierung muss diese auch in einem eigenen zukunftsgerichteten Prüfungsprozess berücksichtigt werden: einer „Impact Due Diligence“. Hier steht die Frage im Vordergrund, ob nach dem Zusammenschluss die bisherigen Wirkungsziele der beteiligten gemeinnützigen Organisation aufrecht erhalten und erwartungsgemäß auch optimiert werden können. Die reine Zusammenlegung der bisherigen Ressourcen hat nicht automatisch zur Folge, dass sich auch die Wirkung der gemeinnützigen Projekte in gleicher Weise erhöht.

Den kompletten Beitrag finden Sie in: Zeitschrift für Stiftungs- und Vereinswesen, Heft 1/2018 sowie in Auszügen Neue Caritas, Heft 4/2018.

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2. Mergers and Acquisitions im Non-Profit-Bereich: Alternative für existenzbedrohte Stiftungen?  

Mergers and Acquisitions erweitern, als engste und letzte Form der Kooperation, auch für gemeinnützige Organisationen die Handlungsoptionen. Neben dem schnellen, anorganischen Wachstum von gemeinnützigen und gewerblichen Tätigkeitsfeldern bilden sie insbesondere für existenzbedrohte Stiftungen eine Alternative.

Die Stiftungsaufsichtsbehörden haben von der Möglichkeit zur Zu- und Zusammenlegung von Stiftungen in der Vergangenheit jedoch wenig Gebrauch gemacht. Dies liegt nicht zuletzt an der diesbezüglich uneinheitlichen Rechtslage, deren Reformbedürftigkeit folgerichtig auf Bund-Länder-Ebene diskutiert wird.

Zum Download des kompletten Beitrages: Mergers and Acquisitions im Nonprofit-Bereich, in: Stiftung & Sponsoring (S&S), Heft 3/2016, Rubrikausgabe

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