Warum müssen es immer Branchen oder Funktionen sein? Die Wetando gGmbH richtet ihre gemeinnützigen Projekte an Begriffen aus, die unsere moderne Gesellschaft maßgeblich prägen.

Der Name WETANDO setzt sich aus den Anfangsbuchstaben W (World Understanding)E (Eon) und T (Together) zusammen. Nicht nur die Projekte, sondern auch das Selbstverständnis der gGmbH gründet auf diesen Leitwörtern.

Der zweite Namensteil verweist einerseits auf den identischen Folgebuchstaben der Begriffe (AND O) und andererseits auf den Anspruch, als gemeinnützige Organisation, generell den Überblick für Probleme und Ungerechtigkeiten zu bewahren und die Vogelperspektive einzunehmen (AND Overview).

 

World Understanding I Welt- und Kulturverständnis

Die Welt zu verstehen, heißt ihre Kulturen zu verstehen. Diese sind veränderlich, beweglich und durchlässig, aber auch bewahrend und begrenzend (gem. Institut für Auslandsbeziehungen). Unter Kulturleistungen sind im weitesten Sinne alle formenden Umgestaltungen eines gegebenen Materials, wie in der Technik oder der bildenden Kunst, aber auch geistige Gebilde wie Musik, Sprachen, Moral, Wirtschaft und Wissenschaften zu fassen.

Aber nicht nur Kultureinrichtungen helfen dabei, die Welt zu verstehen, sondern auch andere Non-Profit-Organisationen. Sie unterstützen bei der Aufdeckung und Lösung globaler Krisen sowie Ungerechtigkeiten und fördern die zwischenmenschliche Begegnung der Angehörigen verschiedener Völker.

Unser Projekt „Growing Cultures" zielt auf die Förderung der Völkerverständigung, des Naturschutzes und der Bildung ab.

Es werden Führungen durch Botanische Gärten und Parks angeboten. Als sichtbarer Anlauf- und Anknüpfungspunkt dienen Bäume und Sträucher, deren natürliches Vorkommen nicht in Deutschland liegt. Neben einer kurzen Erläuterung zum Gewächs selbst soll das Land bzw. das Gebiet vorgestellt werden (etwa 3-5 pro Führung).

Das Augenmerk liegt auf den kulturellen Besonderheiten der Herkunftsgebiete sowie Fragen des Naturschutzes. Es entstehen verschiedene Routen und „Themen-Führungen“ mit Gastrednern, welche darauf abzielen Kulturverständnis zu sähen.

 

Eon I Augenblick

Bereits der griechische Philosoph Parmenides (500 v. Chr.) fragte sich: Was ist wirklich und wahrhaftig, was dagegen ist bloßer Schein und Illusion? Nur im Hier und Jetzt offenbart sich, ob etwas „ist“. Vergangenheit und Zukunft sind daher Schein in dem Sinne, dass sie nicht mehr oder noch nicht sind, es sei denn, in unseren Vorstellungen (Martin Janßen, Vom Augenblick).

Nach einer Studie von Seligman/Rashid/Parks zur Positiven Psychotherapie (American Pychologist, Now. 2006) genügen 3 gute Gedanken/Augenblicke am Tag, um langfristig die Lebenszufriedenheit zu steigern. Viele Alltagshandlungen wie Bewegungsabläufe, Händeschütteln oder Umarmungen erstrecken sich über ungefähr drei Sekunden oder sie bestehen aus Einzelteilen von exakt dieser Länge. Das Gehirn scheint auf die Intervall-Länge geeicht zu sein (lt. Marc Wittmann, Psychologe an der Universität Freiburg). Jeder Tag besteht für unser Gehirn danach aus fast 29.000 ineinanderfließenden Jetzt-Momenten.

Unser Projekt „Lifepoet (LP)“ zielt auf die Förderung der Kunst und Kultur sowie des bürgeschaftlichen Engagements

LPs schenken Menschen, denen die Lebensumstände gerade nicht so gewogen sind, einen persönlichen Moment und damit Zuversicht. Sie nutzen hierfür ihre eigenen künstlerischen Fähigkeiten; sei es im Bereich der Literatur, Musik sowie der darstellenden oder der bildenden Kunst.

 

Together I Kooperation

Als Alleinstellungsmerkmal für den Menschen verweist die Primatologie zunehmend auf sein komplexes Sozialverhalten, insbesondere auf die Fähigkeit zur Kooperation. Der Mensch ist im Unterschied zu Primatenarten bereits früh in der Kindheit dazu fähig, aufzufordern, zu helfen, zu informieren und zu teilen. Laut dem amerikanischen Anthropologen und Verhaltensforscher Michael Tomasello ist dieses Verhalten nicht von Erwachsenen abgeschaut, sondern ein natürliches Betragen. Die Möglichkeit zur kulturellen Vererbung schafft wiederum die Basis für weiterführende Kooperationen, etwa die Fortentwicklung von Werkzeugen (sog. kultureller Wagenhebereffekt).

Kooperationen sind nicht nur im zwischenmenschlichen Bereich, sondern auch für Behörden, Unternehmen und gemeinnützige Organisationen von sehr großer Bedeutung, wenngleich sich die Motivlage jeweils unterscheidet.

Unser Projekt „Institut für Kooperationen im Non-Profit-Bereich" zielt auf die Förderung der Wissenschaft und Forschung sowie der Bildung und Völkerverständigung.

Zu unseren Zielen zählen die wirkungsorientierte Verbesserung und die Erhöhung der Anzahl gemeinwohldienlicher Kooperationsprojekte sowie die Strukturierung und Effizienzsteigerung von Kooperationsprozessen im Non-Profit-Bereich. Wir wollen gemeinwohldienliche Kooperationen schützen.

Hierzu forschen wir interdisziplinär zu Kooperationen im Non-Profit-Bereich, vor allem in Bezug auf bestehende Beschränkungen. Darüber hinaus führen wir Weiterbildungen zum Thema durch und unterstützen bei der Partnersuche sowie dem Management von Kooperationsprojekten. Näher hierzu unter: https://kooperationsinstitut.de