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	<title>Nachfolgeberatung &#8211; wetando Unternehmensberatung I Leipzig, Berlin, bundesweit</title>
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	<description>Die Struktur folgt der Vision</description>
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	<title>Nachfolgeberatung &#8211; wetando Unternehmensberatung I Leipzig, Berlin, bundesweit</title>
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		<title>Wetando: Zukunft gestalten, Bewährtes erhalten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[wetando-redaktionsmanagement-zugang]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 May 2026 08:09:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fördermittelberatung]]></category>
		<category><![CDATA[Nachfolgeberatung]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeitsberatung]]></category>
		<category><![CDATA[Newsroom]]></category>
		<category><![CDATA[Vereinsberatung und Stiftungsberatung]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[<section class="l-section wpb_row height_small"><div class="l-section-h i-cf"><div class="g-cols vc_row via_grid cols_1 laptops-cols_inherit tablets-cols_inherit mobiles-cols_1 valign_top type_default stacking_default"><div class="wpb_column vc_column_container"><div class="vc_column-inner"><h1 class="w-text us_custom_fdd294b1"><span class="w-text-h"><span class="w-text-value">Wetando: Zukunft gestalten, Bewährtes erhalten</span></span></h1><div class="wpb_text_column us_custom_fdd294b1"><div class="wpb_wrapper"><hr style="border: none; border-top: 3px solid #C80041; width: 25%; text-align: left; margin-left: 0;" />
</div></div></div></div></div></div></section><section class="l-section wpb_row height_auto"><div class="l-section-h i-cf"><div class="g-cols vc_row via_grid cols_1 laptops-cols_inherit tablets-cols_inherit mobiles-cols_1 valign_top type_default stacking_default"><div class="wpb_column vc_column_container"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_text_column"><div class="wpb_wrapper"><p><strong>Bewährtes bewahren heißt, Veränderung zulassen</strong></p>
<p>„Wenn wir wollen, dass alles so bleibt, wie es ist, muss alles sich ändern.“<br />
Giuseppe Tomasi di Lampedusa, <em>Der Leopard</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das berühmte Zitat aus Giuseppe Tomasi di Lampedusas Roman <em>Der Leopard</em> beschreibt eine Spannung, die weit über die literarische Handlung hinausreicht. Im Roman trifft der Wunsch, Ordnung, Einfluss und Identität zu bewahren, auf eine Welt, die sich unaufhaltsam verändert. Genau daraus entsteht die eigentliche Einsicht: Was Bestand haben soll, darf nicht starr werden.</p>
<p>Stillstand schützt das Bewährte nicht. Im Gegenteil: Was unverändert bleibt, obwohl sich das Umfeld wandelt, verliert oft an Wirkung. Verlässlich bleibt nicht, wer alles festhält, sondern wer erkennt, was angepasst werden muss, damit der eigene Kern erhalten bleibt.</p>
<p>Auch wir haben diesen Gedanken auf Wetando selbst angewendet. Unsere Website wurde überarbeitet, klarer gegliedert und zeitgemäß weiterentwickelt. Der Anlass ist äußerlich sichtbar, der dahinterliegende Gedanke reicht jedoch weiter: Wie bleibt das, wofür Wetando steht, auch dann erkennbar, wenn sich Darstellung, Themen und Anforderungen verändern?</p>
<p><strong>Beständigkeit braucht Entwicklung</strong></p>
<p>Im Berufsleben zeigt sich diese Frage täglich. Fachwissen, Arbeitsweisen, Kommunikation und Erwartungen verändern sich. Wer Qualität, Anspruch und Haltung bewahren möchte, muss bereit sein, Gewohntes zu überprüfen. Nicht jede Veränderung ist notwendig. Aber manches, was lange funktioniert hat, trägt unter neuen Bedingungen nicht mehr ausreichend.</p>
<p>Das gilt in besonderer Weise für Unternehmen und Organisationen. Märkte verändern sich, gesetzliche Anforderungen werden komplexer, Förderbedingungen verschieben sich, Nachhaltigkeit gewinnt an Bedeutung, Nachfolgefragen rücken näher und Zusammenarbeit wird neu organisiert. Wer in diesem Umfeld handlungsfähig bleiben will, braucht mehr als schnelle Reaktionen – er braucht Orientierung.</p>
<p><strong>Veränderung mit Richtung</strong></p>
<p>Die entscheidende Frage lautet daher nicht: Was muss alles anders werden? Sondern: Was soll bleiben – und was muss sich verändern, damit es bleiben kann?</p>
<p>Darin liegt der Unterschied zwischen bloßer Anpassung und bewusster Entwicklung. Werte, Erfahrungen und Stärken bilden den Kern einer Organisation. Strukturen, Abläufe, Finanzierungswege oder Entscheidungsprozesse sind dagegen Mittel, um diesen Kern wirksam werden zu lassen. Wenn diese Mittel nicht mehr passen, entsteht Handlungsbedarf.</p>
<p>Veränderung erhält Richtung, wenn sie aus dieser Unterscheidung heraus gestaltet wird. Dann geht es nicht um Aktionismus, sondern um tragfähige Entscheidungen.</p>
<p><strong>Beratung mit Blick für Zusammenhänge</strong></p>
<p>Genau bei solchen Entscheidungen begleitet Wetando Unternehmen, Behörden, Vereine, Stiftungen und gGmbHs. Häufig beginnen diese Prozesse nicht mit einem großen Veränderungsprogramm, sondern mit einer konkreten Frage: Wie lässt sich ein Vorhaben solide finanzieren? Welche Fördermöglichkeiten passen wirklich zur Strategie? Wie kann eine Organisation nachhaltiger arbeiten, ohne sich zu überfordern? Wie wird eine Nachfolge vorbereitet, ohne Wissen, Verantwortung und Vertrauen zu verlieren?</p>
<p>Wetando betrachtet solche Themen nicht isoliert. Finanzierung berührt fast immer auch Strategie. Nachhaltigkeit wirkt sich auf Prozesse, Kommunikation und Steuerung aus. Eine Nachfolge ist nicht nur eine Übergabe, sondern eine Entscheidung über die Zukunftsfähigkeit der gesamten Organisation. Gerade deshalb kommt es darauf an, Zusammenhänge sichtbar zu machen und daraus realistische nächste Schritte abzuleiten.</p>
<p>Für gemeinnützige Organisationen können dabei Wirkung, Finanzierung, Struktur und Verantwortung im Mittelpunkt stehen. Bei Behörden und öffentlichen Einrichtungen geht es häufig um nachhaltige Entwicklung, Projektsteuerung und regionale Wirkung. Unternehmen beschäftigen oft Fragen der Strategie, Förderfähigkeit, Transformation und langfristigen Stabilität. Entscheidend ist jeweils, nicht nur auf ein einzelnes Problem zu schauen, sondern auf das Zusammenspiel der Faktoren, die Handlungsfähigkeit ermöglichen.</p>
<p><strong>Neue Form, vertrauter Anspruch</strong></p>
<p>Die überarbeitete Website macht klarer sichtbar, wofür Wetando steht. Inhalte sind leichter zugänglich, Beratungsbereiche verständlicher geordnet und Schwerpunkte deutlicher erkennbar. Neu ist die Darstellung. Vertraut bleibt der Anspruch, Organisationen fundiert, partnerschaftlich und lösungsorientiert zu begleiten.</p>
<p>So wird die Veränderung der Website selbst zu einem Beispiel für den Gedanken, mit dem dieser Text begonnen hat: Wer bewahren will, was trägt, muss bereit sein, die Form weiterzuentwickeln.</p>
</div></div></div></div></div></div></section><section class="l-section wpb_row height_small"><div class="l-section-h i-cf"><div class="g-cols vc_row via_grid cols_1 laptops-cols_inherit tablets-cols_inherit mobiles-cols_1 valign_top type_default stacking_default"><div class="wpb_column vc_column_container"><div class="vc_column-inner"><div class="w-image align_none"><div class="w-image-h"><img decoding="async" width="750" height="750" src="https://wetando.de/wp-content/uploads/2026/05/veroeffentlicht-am-19.05.2026.png" class="attachment-large size-large" alt="Veröffentlicht am 19.05.2026" loading="lazy" srcset="https://wetando.de/wp-content/uploads/2026/05/veroeffentlicht-am-19.05.2026.png 750w, https://wetando.de/wp-content/uploads/2026/05/veroeffentlicht-am-19.05.2026-580x580.png 580w" sizes="auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px" /></div></div></div></div></div></div></section>
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		<title>Nachfolgeberatung für Thüringen</title>
		<link>https://wetando.de/nachfolgeberatung-fuer-thueringen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[wetando-redaktionsmanagement-zugang]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 May 2026 11:29:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nachfolgeberatung]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[<section class="l-section wpb_row height_small"><div class="l-section-h i-cf"><div class="g-cols vc_row via_grid cols_1 laptops-cols_inherit tablets-cols_inherit mobiles-cols_1 valign_top type_default stacking_default"><div class="wpb_column vc_column_container"><div class="vc_column-inner"><h1 class="w-text us_custom_fdd294b1"><span class="w-text-h"><span class="w-text-value">Nachfolgeberatung für Thüringen – Unternehmensübergabe sicher gestalten</span></span></h1><div class="wpb_text_column us_custom_fdd294b1"><div class="wpb_wrapper"><hr style="border: none; border-top: 3px solid #C80041; width: 25%; text-align: left; margin-left: 0;" />
</div></div></div></div></div></div></section><section class="l-section wpb_row height_auto"><div class="l-section-h i-cf"><div class="g-cols vc_row via_grid cols_1 laptops-cols_inherit tablets-cols_inherit mobiles-cols_1 valign_top type_default stacking_default"><div class="wpb_column vc_column_container"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_text_column"><div class="wpb_wrapper"><p>Die Unternehmensnachfolge wird in Thüringen zu einer zunehmend dringenden Aufgabe, deren Relevanz in den kommenden Jahren weiter steigen dürfte. Die spezifischen Strukturen des regionalen Mittelstands, insbesondere der hohe Anteil an Kleinstunternehmen, verstärken diese Herausforderung zusätzlich.</p>
<p>Der <strong>KfW-Mittelstandsatlas 2024</strong> zeigt, dass der deutsche Mittelstand stark von Dienstleistungsunternehmen geprägt ist, die bundesweit 84 % aller Betriebe ausmachen. In Thüringen liegt dieser Anteil jedoch mit 78 % unter dem nationalen Durchschnitt. Innerhalb der Dienstleistungsbranche entfallen 44 % auf wissensintensive Dienstleistungen, wie etwa Rechtsanwaltskanzleien, Architektur- und Ingenieurbüros oder PR-, Finanz- und Personalberatungen. Thüringen bleibt in diesem Segment mit einem Anteil von 38 % hinter dem Bundesdurchschnitt zurück, ähnlich wie viele ostdeutsche Bundesländer. Dafür sind kleine und mittlere Unternehmen (KMU) in Thüringen überdurchschnittlich stark in anderen Dienstleistungsbereichen vertreten, beispielsweise im Gesundheits- und Sozialwesen, in der Gastronomie, Hotelgewerbe, Kultur und Sport. Diese Sektoren machen in Thüringen 40 % des Mittelstands aus. Auch im Baugewerbe liegt der Anteil der KMU mit 16 % deutlich über dem Bundesdurchschnitt von 11 %.</p>
<p>Thüringen weist zudem den höchsten Anteil an KMU auf, die seit mehr als 20 Jahren am Markt sind: Mit 58 % liegt das Bundesland weit über dem bundesweiten Durchschnitt. Gleichzeitig beträgt der Anteil jüngerer Unternehmen, die weniger als zehn Jahre bestehen, lediglich 19 % – deutlich unter dem Bundesdurchschnitt von 25 %.</p>
<p>Die demografischen Herausforderungen sind im Thüringer Mittelstand ebenfalls spürbar. Laut dem <strong>Nachfolge-Monitoring Mittelstand</strong> sind rund 46 % der Inhaber/-innen älter als 54 Jahre. Bereits 40 % der Unternehmer/-innen ziehen sich perspektivisch aus dem Geschäftsleben zurück, während 14,3 % konkrete Nachfolgepläne für die nächsten fünf Jahre haben.</p>
<p>Nach Angaben des <strong>Instituts für Mittelstandsforschung</strong> stehen in Thüringen zwischen 2022 und 2026 etwa 3.800 Unternehmensübergaben an, was einem jährlichen Durchschnitt von rund 760 Übergaben entspricht.</p>
<p>Die starke Präsenz von Kleinstunternehmen, branchenspezifische Unterschiede und eine alternde Unternehmenslandschaft erfordern gezielte Strategien, um die Unternehmensnachfolge zu sichern. Dabei können Unternehmensinhaber/-innen ihren/ihre Nachfolger/-in häufig nicht frei wählen, da die Entscheidung zunehmend bei potenziellen Nachfolgern/-innen liegt, die ein Unternehmen anhand ihrer eigenen Vorstellungen und Ziele auswählen. Ein weiteres Problem ist, dass viele Unternehmer/-innen zu spät mit der Suche nach einem/einer Nachfolger/-in beginnen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Um diesen Herausforderungen zu begegnen, wurden in Thüringen verschiedene Initiativen ins Leben gerufen. Eine zentrale Rolle übernimmt dabei das <strong>Thüringer Zentrum für Existenzgründungen und Unternehmertum (ThEx)</strong>, das als Netzwerk die Kompetenzen der Industrie- und Handelskammern sowie der Handwerkskammern bündelt. Ein Beispiel ist die jährlich stattfindende <strong>Thüringer Nachfolgewoche</strong>, bei der das <strong>ThEx</strong> Kammernetzwerk Unternehmensnachfolge eine aktive Rolle spielt. Mit einer Vielzahl an Veranstaltungen und Angeboten werden Übergeber/-innen und potenzielle Nachfolger/-innen sensibilisiert und über die notwendigen Schritte sowie mögliche Stolpersteine im Nachfolgeprozess informiert.</p>
<p>Ein reibungsloser Generationswechsel ist für Thüringen von zentraler Bedeutung, um Arbeitsplätze zu erhalten, wertvolles Know-how zu sichern und die wirtschaftliche Stabilität der Region zu gewährleisten. Um die Herausforderungen der Unternehmensnachfolge zu meistern, sind frühzeitige Planung, die Nutzung von Beratungs- und Förderangeboten sowie die gezielte Sensibilisierung aller Beteiligten entscheidend. Nur durch eine vorausschauende und sorgfältig geplante Nachfolgeregelung kann die langfristige Stabilität und Wettbewerbsfähigkeit des Mittelstands gesichert werden.</p>
<p><strong>Nachfolgeberatung für Thüringen</strong></p>
<p>wetando unterstützt Unternehmen in Thüringen bei der erfolgreichen Gestaltung des Nachfolgeprozesses. Mit unserer langjährigen Erfahrung und unserem umfassenden Netzwerk bieten wir individuelle Beratung und maßgeschneiderte Lösungen für eine reibungslose Unternehmensübergabe. Wir begleiten Sie von der Planung bis zur Umsetzung und stehen Ihnen in allen Phasen des Nachfolgeprozesses zur Seite.</p>
</div></div></div></div></div></div></section><section class="l-section wpb_row height_small"><div class="l-section-h i-cf"><div class="g-cols vc_row via_grid cols_1 laptops-cols_inherit tablets-cols_inherit mobiles-cols_1 valign_top type_default stacking_default"><div class="wpb_column vc_column_container"><div class="vc_column-inner"><div class="w-image align_none"><div class="w-image-h"><img decoding="async" width="750" height="750" src="https://wetando.de/wp-content/uploads/2026/05/veroeffentlicht-am-18.01.2025.png" class="attachment-large size-large" alt="Veröffentlicht am 18.01.2025" loading="lazy" srcset="https://wetando.de/wp-content/uploads/2026/05/veroeffentlicht-am-18.01.2025.png 750w, https://wetando.de/wp-content/uploads/2026/05/veroeffentlicht-am-18.01.2025-580x580.png 580w" sizes="auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px" /></div></div></div></div></div></div></section>
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		<title>Nachfolgeberatung für Sachsen</title>
		<link>https://wetando.de/nachfolgeberatung-fuer-sachsen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[wetando-redaktionsmanagement-zugang]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 May 2026 11:25:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nachfolgeberatung]]></category>
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</div></div></div></div></div></div></section><section class="l-section wpb_row height_auto"><div class="l-section-h i-cf"><div class="g-cols vc_row via_grid cols_1 laptops-cols_inherit tablets-cols_inherit mobiles-cols_1 valign_top type_default stacking_default"><div class="wpb_column vc_column_container"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_text_column"><div class="wpb_wrapper"><p>Die Unternehmensnachfolge entwickelt sich in Sachsen zu einer zunehmend drängenden Herausforderung. Sie betrifft ausschließlich eigentümer- oder familiengeführte Unternehmen, von denen es im Freistaat rund 135.000 gibt – das entspricht etwa 89 % des gesamten Unternehmensbestandes. Laut dem Gutachten zur Unternehmensnachfolge im Freistaat Sachsen, 2017–2030 (herausgegeben vom Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz Sachsen) stehen bis 2030 branchenübergreifend über 10.000 Unternehmen zur Übergabe an. Diese Betriebe sichern derzeit rund 130.000 Arbeitsplätze und spielen somit eine zentrale Rolle für die wirtschaftliche Stabilität und Beschäftigung in der Region.</p>
<p>Doch die demografische Entwicklung erschwert es immer mehr, geeignete Nachfolger/-innen zu finden. Laut dem aktuellen <strong>Nachfolge-Monitoring Mittelstand</strong> beträgt das durchschnittliche Alter der Inhaber/-innen mittelständischer Unternehmen in Sachsen etwa 51,5 Jahre, wobei rund 44 % bereits älter als 54 Jahre sind. Während 35 % der Unternehmer/-innen planen, sich langfristig aus dem Geschäftsleben zurückzuziehen, verfügen lediglich 12 % über konkrete Nachfolgepläne für die nächsten fünf Jahre. Diese Situation stellt eine ernsthafte Gefahr für die Stabilität und Zukunft zahlreicher kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) in Sachsen dar.</p>
<p>Der aktuelle <strong>DIHK-Report zur Unternehmensnachfolge</strong> zeigt eine besorgniserregende Entwicklung: Im Jahr 2023 erwogen 28 % der Senior- Unternehmer/-innen, ihren Betrieb zu schließen. Als Hauptgrund nannten 96 % den Mangel an geeigneten Nachfolgern/-innen. Zudem überstieg die Zahl der zum Verkauf stehenden Unternehmen die Nachfrage um das Dreifache, was die IHKs als deutliche Verschärfung der Nachfolgesituation im Mittelstand bewerten.</p>
<p>Eine der größten Herausforderungen bei der Unternehmensnachfolge sind unterschiedliche Vorstellungen über den Kaufpreis. Besonders in Ostdeutschland stehen viele Betriebe, die derzeit zur Übergabe anstehen, vor ihrer ersten Nachfolgeregelung. Diese Unternehmen, häufig zur Wendezeit gegründet, wurden von den Inhabern/-innen mit viel persönlichem Einsatz aufgebaut. Entsprechend schwer fällt es vielen, ihr Lebenswerk in andere Hände zu geben, was oft die Preisvorstellungen beeinflusst.</p>
<p>Ein realistischer Blick auf den tatsächlichen Unternehmenswert fehlt jedoch häufig. Faktoren wie Investitionsstaus, veraltete Maschinen oder überholtes Inventar haben den Wert vieler Betriebe im Laufe der Jahre gemindert. Gleichzeitig bildet der Unternehmenswert für viele Inhaber/-innen die Basis ihrer finanziellen Absicherung im Alter. Dieser wirtschaftliche Druck führt oft zu überhöhten Preisforderungen, was die Nachfolgeregelung zusätzlich erschwert und potenzielle Nachfolger/-innen abschreckt.</p>
<p>Der Freistaat Sachsen bietet vielfältige Unterstützungsangebote, um Unternehmen und Nachfolger/-innen während des Übergabeprozesses bestmöglich zu begleiten:</p>
<ul>
<li>Die Plattform <strong>„Unternehmensnachfolge Sachsen“</strong> stellt umfassende Informationen, Checklisten und Vorlagen zu Nachfolgeregelungen bereit.</li>
<li>Das Projekt <strong>„NachfolgeWerk“</strong> bündelt die Kompetenzen der IHK Chemnitz, der Handwerkskammer Chemnitz, der Wirtschaftsförderung Erzgebirge und des Technologie Centrums Chemnitz. Es richtet sich speziell an KMU und bietet Unterstützung durch Kontaktvermittlung und strategische Beratung beim Generationenwechsel.</li>
<li>Das Nachfolgenetzwerk <strong>FOLGERICHTIG</strong>, mit Fokus auf die Region Dresden, bereitet Übergeber/-innen und Nachfolger/-innen frühzeitig auf den Unternehmenswechsel vor und begleitet sie während des Übergabeprozesses.</li>
<li>Die <strong>Kreishandwerkerschaft Südsachsen</strong>, als Interessenvertretung des freiwillig organisierten Handwerks im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge, setzt sich aktiv für eine erfolgreiche Unternehmensnachfolge ein. Mit dem Projekt <strong>„Puls Handwerk“</strong> werden Unternehmensübergaben gezielt gefördert und begleitet.</li>
<li>Das Portal <strong>„Heimat für Führungskräfte“</strong> ergänzt diese Angebote durch weiterführende Informationen zur Unternehmensnachfolge.</li>
</ul>
<p>Finanzielle Unterstützung bieten Förderprogramme wie die <strong>Bürgschaftsbank Sachsen</strong> und die <strong>Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Sachsen (MBG)</strong>. Sie gewährleisten finanzielle Sicherheit durch Ausfallbürgschaften und Beteiligungskapital und schaffen so Vertrauen für eine reibungslose und stabile Übergabe.</p>
<p>Regelmäßige Wettbewerbe wie der <strong>„Sächsische Meilenstein“</strong> zeichnen gelungene Nachfolgeregelungen aus und dienen als Inspiration für andere Unternehmer. Dieser Preis wurde ins Leben gerufen, um erfolgreiche Unternehmensnachfolgen sichtbar zu machen und positive Beispiele hervorzuheben.</p>
<p>Um die Wirtschaftskraft und Innovationsfähigkeit der sächsischen Wirtschaft langfristig zu sichern, ist eine erfolgreiche und nachhaltige Umsetzung von Unternehmensnachfolgen unerlässlich. Eine frühzeitige und systematische Planung spielt hierbei eine Schlüsselrolle, um den Fortbestand zahlreicher kleiner und mittelständischer Unternehmen zu gewährleisten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Nachfolgeberatung für Sachsen</strong></p>
<p><strong>wetando</strong> bietet fundierte Beratung und ein breites Netzwerk an Kontakten.</p>
<p>Wir unterstützen Sie dabei, maßgeschneiderte Lösungen für Ihre Unternehmensnachfolge zu entwickeln – von der direkten Nachfolgeplanung über die Suche nach geeigneten Übernehmer/-innen bis hin zur strategischen Begleitung Ihrer Übergabe. Dabei stehen wir Ihnen in allen Phasen des Nachfolgeprozesses verlässlich zur Seite, von der ersten Planung bis zur erfolgreichen Umsetzung.</p>
</div></div></div></div></div></div></section><section class="l-section wpb_row height_small"><div class="l-section-h i-cf"><div class="g-cols vc_row via_grid cols_1 laptops-cols_inherit tablets-cols_inherit mobiles-cols_1 valign_top type_default stacking_default"><div class="wpb_column vc_column_container"><div class="vc_column-inner"><div class="w-image align_none"><div class="w-image-h"><img decoding="async" width="750" height="750" src="https://wetando.de/wp-content/uploads/2026/05/veroeffentlicht-am-31.01.2025.png" class="attachment-large size-large" alt="Veröffentlicht am 31.01.2025" loading="lazy" srcset="https://wetando.de/wp-content/uploads/2026/05/veroeffentlicht-am-31.01.2025.png 750w, https://wetando.de/wp-content/uploads/2026/05/veroeffentlicht-am-31.01.2025-580x580.png 580w" sizes="auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px" /></div></div></div></div></div></div></section>
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			</item>
		<item>
		<title>Nachfolgeberatung für Sachsen-Anhalt</title>
		<link>https://wetando.de/nachfolgeberatung-fuer-sachsen-anhalt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[wetando-redaktionsmanagement-zugang]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 May 2026 11:22:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nachfolgeberatung]]></category>
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</div></div></div></div></div></div></section><section class="l-section wpb_row height_auto"><div class="l-section-h i-cf"><div class="g-cols vc_row via_grid cols_1 laptops-cols_inherit tablets-cols_inherit mobiles-cols_1 valign_top type_default stacking_default"><div class="wpb_column vc_column_container"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_text_column"><div class="wpb_wrapper"><p>Die Unternehmensnachfolge in Sachsen-Anhalt steht vor großen Herausforderungen, wie der erste Nachfolgereport 2023 des Netzwerks Unternehmensnachfolge Sachsen-Anhalt (<strong>N:UN</strong>) verdeutlicht. In den kommenden sieben Jahren erreichen jährlich über 1.550 Unternehmensinhaber/-innen das Rentenalter. Bis 2030 müssen daher mindestens 10.600 Unternehmen und Gesellschaftsanteile übertragen werden, darunter etwa 6.100 Einzelunternehmen.</p>
<p>Die größten Hürden sind steigende Kosten, Fachkräftemangel, der digitale Wandel und veränderte Marktbedingungen. Dabei variiert die Nachfolgesituation je nach Branche: Während einige Sektoren mit strukturellen Problemen kämpfen, bieten andere gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Übergabe.</p>
<p>In der <strong>Industrie</strong> sind 19 % der Inhaber/-innen über 60 Jahre alt. Trotz hoher Energiepreise, Lieferkettenproblemen und Fachkräftemangel gelingt ein Großteil der Unternehmensnachfolgen, da viele Industriebetriebe gut aufgestellt und zukunftsfähig sind. Eine wesentliche Herausforderung bleibt jedoch der hohe Kaufpreis, da diese Betriebe häufig über ein umfangreiches Anlagevermögen verfügen.</p>
<p>Mit einem Anteil von 25 % der Inhaber/-innen über 60 Jahren steht der <strong>Handel</strong> vor großen Herausforderungen. Viele Geschäftsmodelle wurden nicht ausreichend modernisiert oder digitalisiert, was häufig zu Liquiditätsengpässen führt.</p>
<p>In der <strong>Logistikbranche</strong> sind 26 % der Inhaber/-innen über 60 Jahre alt. Steigende Kraftstoffpreise, Fachkräftemangel und neue Wettbewerber setzen die Unternehmen zunehmend unter Druck. Zudem erschweren hohe Übernahmekosten den Generationswechsel, da viele Betriebe über große Fahrzeugflotten und umfangreiche Lagerbestände verfügen.</p>
<p>Im <strong>Gastgewerbe</strong> und <strong>Tourismus</strong> liegt der Anteil der über 60-jährigen Inhaber/-innen bei 27 %. Besonders belastend sind die pandemiebedingten Verluste, der hohe Investitionsbedarf und die veränderte Marktstruktur. Zudem haben Online-Buchungsplattformen den Preisdruck verstärkt, sodass viele Betriebe ihre Strategien anpassen müssen.</p>
<p>Das <strong>Handwerk</strong> steht mit einem Durchschnittsalter der Inhaber/-innen von 52 Jahren und einem Anteil von 25 % über 60 vor einer besonders schwierigen Nachfolgesituation.</p>
<p>Einige Gewerke sind stärker betroffen als andere:</p>
<ul>
<li><strong>Baugewerbe:</strong> Hohe Materialpreise, Fachkräftemangel und eine alternde Belegschaft setzen viele Betriebe unter Druck. Während das Bauhauptgewerbe schrumpft, profitiert das Ausbaugewerbe, insbesondere Heizungs- und Elektrotechnikbetriebe, von der Energiewende.</li>
<li><strong>Gesundheitshandwerke:</strong> Politische Regulierungen, Kostendruck und steigende Bürokratie erschweren die Betriebsentwicklung. Obwohl die Altersstruktur günstiger ist als in anderen Handwerksbereichen, schreckt der bürokratische Aufwand potenzielle Nachfolger ab.</li>
<li><strong>Kfz-Handwerk:</strong> Neue Antriebe, vernetzte Fahrzeuge und moderne Diagnose-Technologien erfordern kontinuierliche Investitionen. Umweltgesetze und mögliche Verbote von Verbrennungsmotoren sorgen für Unsicherheiten, doch die wachsende Nachfrage nach Reparaturen bietet Chancen.</li>
<li><strong>Nahrungsmittelhandwerk:</strong> Kleine Bäckereien und Metzgereien verlieren Marktanteile an große Ketten und den Lebensmitteleinzelhandel. Hoher Wettbewerbsdruck, steigende Rohstoffkosten und Fachkräftemangel belasten die Betriebe, doch der Trend zu regionalen und nachhaltigen Produkten eröffnet Nischenmöglichkeiten.</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p>Diese Entwicklung zeigt den akuten Handlungsbedarf, um die wirtschaftliche Stabilität in Sachsen-Anhalt zu sichern. Um die Unternehmensnachfolge zu erleichtern, gibt es verschiedene Initiativen und Förderprogramme:</p>
<ul>
<li><strong>Netzwerk Unternehmensnachfolge Sachsen-Anhalt (N:UN):</strong> die Gemeinschaftsinitiative der Industrie- und Handwerkskammern berät und unterstützt Unternehmen im Nachfolgeprozess. Seit 2007 sensibilisiert das Netzwerk Unternehmen für die Nachfolgeproblematik und bietet landesweit Hilfe bei der Unternehmensübergabe und Nachfolgersuche.</li>
</ul>
<ul>
<li><strong>Investitionsbank Sachsen-Anhalt (IB):</strong> fördert Nachfolgelösungen mit zinsgünstigen Darlehen, darunter das „IB-Nachfolgedarlehen“ für kleine und mittlere Unternehmen. Es finanziert den Erwerb von Beteiligungen sowie Investitionen in Anlage- und Umlaufvermögen.</li>
</ul>
<ul>
<li><strong>Meistergründungsprämie:</strong> bietet einen Zuschuss von 10.000 Euro bei einer Mindestinvestition von 15.000 Euro, um Meisterbetriebe in Sachsen-Anhalt zu sichern und auszubauen.</li>
<li><strong>ego.-START:</strong> Existenzgründer/-innen und junge Unternehmen erhalten finanzielle Hilfen für individuelle Qualifizierungsmaßnahmen und zur Sicherung ihres Lebensunterhalts bei innovativen Vorhaben.</li>
<li><strong>Bürgschaftsbank Sachsen-Anhalt:</strong> ermöglicht Nachfolgeregelungen durch Bürgschaften, insbesondere wenn Eigenkapital oder Sicherheiten fehlen. Programme wie <strong>„BB EXPRESS</strong>“, <strong>„BB CLASSIC“</strong> oder <strong>„Bürgschaft ohne Bank“</strong> sichern Existenzgründungen und Nachfolgen.</li>
<li><strong>Beratervereinigung Unternehmensnachfolge Sachsen-Anhalt (BUSA):</strong> organisiert Sprechtage und Informationsveranstaltungen für Nachfolgeinteressierte.</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Unternehmensnachfolge ist entscheidend für die wirtschaftliche Zukunft Sachsen-Anhalts. Ohne gezielte Maßnahmen drohen Unternehmensverluste und der Wegfall von Arbeitsplätzen. Frühzeitige Planung und Beratungsangebote sind daher unerlässlich, um Betriebe langfristig zu sichern.</p>
<p><strong>Nachfolgeberatung für Sachsen-Anhalt</strong></p>
<p><strong>wetando</strong> begleitet Unternehmen in Sachsen-Anhalt bei der erfolgreichen Gestaltung der Unternehmensnachfolge. Mit langjährigen Erfahrung und umfassenden Netzwerk bieten wir individuelle Beratung und maßgeschneiderte Lösungen für einen reibungslosen Übergabeprozess. Wir unterstützen Sie von der Planung bis zur Umsetzung und stehen Ihnen in allen Phasen des Nachfolgeprozesses zur Seite.</p>
<p>Kontaktieren Sie uns für eine unverbindliche Beratung und profitieren Sie von unserem umfassenden Know-how im Bereich der Unternehmensnachfolge.</p>
</div></div></div></div></div></div></section><section class="l-section wpb_row height_small"><div class="l-section-h i-cf"><div class="g-cols vc_row via_grid cols_1 laptops-cols_inherit tablets-cols_inherit mobiles-cols_1 valign_top type_default stacking_default"><div class="wpb_column vc_column_container"><div class="vc_column-inner"><div class="w-image align_none"><div class="w-image-h"><img decoding="async" width="750" height="750" src="https://wetando.de/wp-content/uploads/2026/05/veroeffentlicht-am-13.03.2025.png" class="attachment-large size-large" alt="Veröffentlicht am 13.03.2025" loading="lazy" srcset="https://wetando.de/wp-content/uploads/2026/05/veroeffentlicht-am-13.03.2025.png 750w, https://wetando.de/wp-content/uploads/2026/05/veroeffentlicht-am-13.03.2025-580x580.png 580w" sizes="auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px" /></div></div></div></div></div></div></section>
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			</item>
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		<title>ego.-START: Erfolgreich gründen in Sachsen-Anhalt</title>
		<link>https://wetando.de/ego-start-erfolgreich-gruenden-in-sachsen-anhalt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[wetando-redaktionsmanagement-zugang]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 May 2026 09:14:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nachfolgeberatung]]></category>
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					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<section class="l-section wpb_row height_small"><div class="l-section-h i-cf"><div class="g-cols vc_row via_grid cols_1 laptops-cols_inherit tablets-cols_inherit mobiles-cols_1 valign_top type_default stacking_default"><div class="wpb_column vc_column_container"><div class="vc_column-inner"><h1 class="w-text us_custom_fdd294b1"><span class="w-text-h"><span class="w-text-value">ego.-START: Erfolgreich gründen in Sachsen-Anhalt</span></span></h1><div class="wpb_text_column us_custom_fdd294b1"><div class="wpb_wrapper"><hr style="border: none; border-top: 3px solid #C80041; width: 25%; text-align: left; margin-left: 0;" />
</div></div></div></div></div></div></section><section class="l-section wpb_row height_auto"><div class="l-section-h i-cf"><div class="g-cols vc_row via_grid cols_1 laptops-cols_inherit tablets-cols_inherit mobiles-cols_1 valign_top type_default stacking_default"><div class="wpb_column vc_column_container"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_text_column"><div class="wpb_wrapper"><p><strong><u>Existenzgründungen als Impulsgeber</u></strong></p>
<p>Existenzgründungen treiben Innovation, wirtschaftliche Dynamik und gesellschaftlichen Fortschritt maßgeblich voran. Technologie- und wissensbasierte Start-ups stehen dabei vor einer besonderen Herausforderung: Sie müssen nicht nur ein tragfähiges Geschäftsmodell entwickeln, sondern gleichzeitig die finanzielle Existenz ihrer Gründer/-innen während der kritischen Aufbauphase sichern. Neben einer überzeugenden Idee sind vor allem finanzielle Stabilität und unternehmerische Kompetenz gefragt.</p>
<p>Genau hier setzt das Förderprogramm <strong>ego.-START</strong> der Investitionsbank Sachsen-Anhalt an. Es vereint individuelle Qualifizierungsangebote mit finanzieller Unterstützung zur Sicherung des Lebensunterhalts – und stärkt damit in einer sensiblen Phase sowohl die fachliche als auch die persönliche Stabilität von Gründer/-innen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><u>Zielgruppe und Förderansatz</u></strong></p>
<p>Das Programm richtet sich an Menschen, die in Sachsen-Anhalt eine <strong>Gründung</strong> oder <strong>Unternehmensnachfolge</strong> im Hauptberuf anstreben. Auch <strong>junge Unternehmen</strong>, deren Start weniger als zwölf Monate zurückliegt, können von der Förderung profitieren. Im Fokus stehen Vorhaben mit besonderem Innovationspotenzial – häufig aus den Bereichen Technologie, Forschung oder Hochschule. Ziel ist es, nicht nur die Anzahl, sondern vor allem die Qualität von Gründungsvorhaben zu erhöhen und damit die wirtschaftliche Entwicklung in der Region nachhaltig zu stärken.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><u>Qualifizierung als Fundament</u></strong></p>
<p>Erfolgreiche Unternehmensgründungen basieren auf fundiertem Wissen und praxisnaher Vorbereitung. ego.-START unterstützt Gründer/-innen dabei, sich betriebswirtschaftlich, rechtlich und organisatorisch auf den Schritt in die Selbstständigkeit vorzubereiten. In intensiven Coachings begleiten erfahrene Berater die Entwicklung der Geschäftsidee, helfen bei der Erstellung eines überzeugenden Businessplans und stehen bei allen strategischen Fragen als verlässliche Ansprechpartner zur Seite – von Finanzplanung über Marketing bis hin zur Wahl der Rechtsform.</p>
<p>Die Coachings werden mit bis zu <strong>90</strong><strong> </strong><strong>Prozent des Beraterhonorars</strong> gefördert – maximal<strong> zehn Tagewerke</strong>, was einem Zuschuss von bis zu <strong>5.400 Euro</strong> entspricht. Diese Unterstützung macht professionelle Beratung auch für Gründer mit begrenzten Ressourcen zugänglich.</p>
<p>Darüber hinaus bietet das Programm auch Förderung für Marktanalysen und Machbarkeitsstudien. Gerade bei innovativen Vorhaben kann die fundierte Einschätzung von Marktchancen, technologischer Umsetzbarkeit oder Schutzrechten über Erfolg oder Misserfolg entscheiden. Auch hier sind Förderquoten von bis zu <strong>90 Prozent</strong> möglich.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><u>Finanzielle Absicherung durch das Gründerstipendium </u></strong></p>
<p>Ein zentrales Hindernis in der frühen Gründungsphase ist die finanzielle Unsicherheit. Das ego.-START-Gründerstipendium setzt genau hier an. Hochinnovative, technologieorientierte und forschungsbasierte Gründungsvorhaben werden durch einen <strong>monatlichen Zuschuss von 2.000 Euro</strong> pro Gründungsmitglied für einen Zeitraum von bis zu <strong>18 Monaten</strong> gefördert. Der Zuschuss ist vollständig <strong>nicht rückzahlungspflichtig</strong> und schafft den notwendigen Freiraum, um sich ganz auf die Unternehmensentwicklung zu konzentrieren – ohne existenziellen Druck.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><u>Antragstellung und Ablauf</u></strong></p>
<p>Der Antrag auf Förderung wird online über das Kundenportal der Investitionsbank Sachsen-Anhalt gestellt. Zentrale Voraussetzung ist ein überzeugender <strong>Businessplan</strong>, der sowohl die wirtschaftliche Tragfähigkeit als auch die Marktchancen des Vorhabens darstellt. Ergänzend ist eine Bestätigung durch eine fachkundige Stelle erforderlich – etwa durch eine Kammer, ein Kreditinstitut oder ein Hochschulnetzwerk. Diese externe Einschätzung dient der Qualitätssicherung und stellt sicher, dass nur realistische und nachhaltige Projekte gefördert werden.</p>
<p>Eine gründliche Vorbereitung ist für eine erfolgreiche Antragstellung unerlässlich. Besonders wichtig ist eine schlüssige Darstellung des Gründungsvorhabens und der geplanten Qualifizierungsmaßnahmen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><u>Flexible Förderung für unterschiedliche Phasen</u></strong></p>
<p>Die Förderstruktur von ego.-START ist so gestaltet, dass sie den verschiedenen Phasen eines Gründungsprozesses gerecht wird. Die Unterstützung kann bereits ein Jahr vor dem geplanten Start beginnen und bis zu fünf Jahre nach der eigentlichen Gründung in Anspruch genommen werden. Damit schafft das Programm größtmögliche Gestaltungsfreiheit und passt sich individuellen Gründungsverläufe optimal an.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><u>Beratung und Begleitung durch wetando</u></strong></p>
<p><strong>wetando</strong> begleitet Gründungsinteressierte kompetent durch den gesamten Prozess. Von der ersten Ideenanalyse über die Entwicklung eines tragfähigen Businessplans bis hin zur Antragstellung im Kundenportal der Investitionsbank – wetando bietet praxisnahe Unterstützung aus einer Hand.</p>
<p>So lassen sich typische Fehler vermeiden, der Aufwand reduzieren und die Erfolgschancen deutlich steigern. Vertrauen Sie auf die Erfahrung von wetando und gestalten Sie gemeinsam mit uns den Weg von der Idee bis zur erfolgreichen Unternehmensentwicklung.</p>
</div></div></div></div></div></div></section><section class="l-section wpb_row height_small"><div class="l-section-h i-cf"><div class="g-cols vc_row via_grid cols_1 laptops-cols_inherit tablets-cols_inherit mobiles-cols_1 valign_top type_default stacking_default"><div class="wpb_column vc_column_container"><div class="vc_column-inner"><div class="w-image align_none"><div class="w-image-h"><img decoding="async" width="750" height="750" src="https://wetando.de/wp-content/uploads/2026/05/veroeffentlichen-am-07.08.2025.png" class="attachment-large size-large" alt="Veröffentlicht am 07.08.2025" loading="lazy" srcset="https://wetando.de/wp-content/uploads/2026/05/veroeffentlichen-am-07.08.2025.png 750w, https://wetando.de/wp-content/uploads/2026/05/veroeffentlichen-am-07.08.2025-580x580.png 580w" sizes="auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px" /></div></div></div></div></div></div></section>
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			</item>
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		<title>DIHK-Report zur Unternehmensnachfolge 2025</title>
		<link>https://wetando.de/dihk-report-zur-unternehmensnachfolge-2025/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[wetando-redaktionsmanagement-zugang]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 May 2026 09:06:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nachfolgeberatung]]></category>
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					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<section class="l-section wpb_row height_small"><div class="l-section-h i-cf"><div class="g-cols vc_row via_grid cols_1 laptops-cols_inherit tablets-cols_inherit mobiles-cols_1 valign_top type_default stacking_default"><div class="wpb_column vc_column_container"><div class="vc_column-inner"><h1 class="w-text us_custom_fdd294b1"><span class="w-text-h"><span class="w-text-value">DIHK-Report zur Unternehmensnachfolge 2025</span></span></h1><div class="wpb_text_column us_custom_fdd294b1"><div class="wpb_wrapper"><hr style="border: none; border-top: 3px solid #C80041; width: 25%; text-align: left; margin-left: 0;" />
</div></div></div></div></div></div></section><section class="l-section wpb_row height_auto"><div class="l-section-h i-cf"><div class="g-cols vc_row via_grid cols_1 laptops-cols_inherit tablets-cols_inherit mobiles-cols_1 valign_top type_default stacking_default"><div class="wpb_column vc_column_container"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_text_column"><div class="wpb_wrapper"><p><strong>Deutschland droht eine Welle von Betriebsschließungen</strong></p>
<p>Der neue <strong>DIHK-Report Unternehmensnachfolge 2025</strong> zeichnet ein alarmierendes Bild. Noch nie seit Beginn der Erhebung im Jahr 2007 haben so viele Unternehmer:innen über eine Übergabe ihres Betriebs nachgedacht – oder über eine Schließung, falls keine Nachfolge gelingt.</p>
<p>Grundlage sind über 50.000 Gespräche der IHK mit Unternehmen.</p>
<p>Im Jahr 2024 führten die IHKs fast 10.000 Beratungen zur Unternehmensnachfolge – 16 Prozent mehr als im Vorjahr und ein historischer Höchststand. Dem stehen jedoch nur etwa 4.000 Übernahmeinteressierte gegenüber. Damit erreicht die Nachfolgelücke einen Rekordwert: Mehr als 5.620 Unternehmen finden keinen Nachfolger. Seit 2019 hat sich diese Lücke nahezu verdoppelt. Für den Mittelstand droht eine Schließungswelle historischen Ausmaßes.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Ursachen der Nachfolgekrise</strong></p>
<p>Die Gründe sind vielschichtig und miteinander verflochten.</p>
<p><strong>Wirtschaftliche Unsicherheit:</strong> Die Kombination aus schwacher Konjunktur, steigenden Energie- und Rohstoffkosten sowie komplexen Regularien verunsichert die Betriebe massiv. Laut DIHK-Konjunkturumfrage sehen die meisten Unternehmen die wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen mittlerweile als größtes Geschäftsrisiko.</p>
<p><strong>Demografischer Wandel:</strong> 72 Prozent der Alt-Inhaber:innen wollen oder müssen aus Altersgründen abgeben. Doch immer weniger junge Menschen in den gründungsaktiven Jahrgängen (18–40 Jahre) entscheiden sich für Unternehmertum. Fast die Hälfte der Unternehmer:innen hat zum Beratungszeitpunkt keine Nachfolge gefunden, ebenso viele Interessierte kein geeignetes Unternehmen. Das zeigt: auch Übernahmen sind schwer zu realisieren.</p>
<p><strong>Fachkräftemangel:</strong> Er erschwert nicht nur die Unternehmensführung, sondern macht eine sichere Anstellung für viele attraktiver als die Übernahme unternehmerischer Verantwortung.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Zunehmende Schließungsabsichten</strong></p>
<p>Besonders alarmierend: 27 Prozent der 2024 beratenen Unternehmen erwägen eine komplette Schließung. Hauptgründe sind fehlende Nachfolger:innen (92 Prozent), Fachkräftemangel (63 Prozent), steigende Kosten (49 Prozent), wirtschaftliche Unsicherheit (47 Prozent) und Bürokratiebelastung (40 Prozent).</p>
<p>Auch emotionale Faktoren wirken: 28 Prozent der Alt-Inhaber:innen tun sich schwer mit der Trennung vom Lebenswerk, 36 Prozent setzen überhöhte Kaufpreise an. Besonders kritisch ist die Lage im Gastgewerbe und im Handel. In der Gastronomie melden sich dreimal so viele abgabewillige Betriebe wie Interessenten. Schließungen in diesen Branchen schwächen Innenstädte, entziehen Regionen wichtige Treffpunkte und gefährden die Standortqualität.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Handlungsempfehlungen des DIHK</strong></p>
<p>Hochgerechnet stehen in den nächsten zehn Jahren bis zu 250.000 Betriebe auf der Kippe. Die DIHK drängt daher auf rasches und entschlossenes Handeln der Politik.</p>
<p><u>Bürokratie abbauen: </u></p>
<p>Vorrang hat ein konsequenter Abbau bürokratischer Hürden, etwa durch schlankere Verfahren, befristeten Bestandsschutz für übernommene Unternehmen, beschleunigte Genehmigungen bei Modernisierungen sowie eine zentrale Anlaufstelle für Betriebsübergaben.</p>
<p><u>Kosten senken: </u></p>
<p>Zudem drängt der Verband auf spürbare finanzielle Entlastungen, etwa durch eine Senkung der Stromsteuer für alle Branchen und durch niedrigere Arbeitskosten, was vor allem personalintensive Bereiche wie Gastronomie, Einzelhandel und Tourismus stärken würde.</p>
<p><u>Nachfolgekultur fördern: </u></p>
<p>Darüber hinaus gilt es, Unternehmertum als attraktive Karriereoption zu verankern. Eine stärkere ökonomische Bildung, der Ausbau von Netzwerken und die Förderung entsprechender Veranstaltungen können entscheidend dazu beitragen.</p>
<p><u>Frauenpotenzial nutzen: </u></p>
<p>Besonders groß ist das ungenutzte Potenzial bei Frauen. Zwar stellen sie bereits über 40 Prozent der IHK-Gründungsberatungen, doch liegt ihr Anteil an Unternehmensnachfolgen bei nur 25 Prozent. Gezielte Fördermaßnahmen könnten diese Lücke deutlich verringern.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Fazit: Jetzt handeln</strong></p>
<p>Der Report zeigt: Alterung, Fachkräftemangel, wirtschaftliche Unsicherheit und Bürokratie drohen, den Mittelstand nachhaltig zu schwächen. Schon heute ist fast ein Drittel der Alt-Inhaber:innen nicht ausreichend auf die Nachfolge vorbereitet. Ohne entschlossene Gegenmaßnahmen steht Deutschland vor einer historischen Schließungswelle, die Wirtschaftskraft, Vielfalt und regionale Strukturen massiv gefährdet.</p>
<p>Erschwerend kommt hinzu, dass 38 Prozent der Alt-Inhaber zum Beratungszeitpunkt unzureichend auf die Nachfolge vorbereitet sind, da sie sich zu spät mit dem Thema beschäftigen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Beratung durch wetando</strong></p>
<p>In dieser Situation ist professionelle Unterstützung entscheidend. <strong>Wetando</strong> begleitet Unternehmer:innen und Nachfolger:innen durch den Übergabeprozess und entwickelt individuelle Lösungen, damit Betriebe auch in schwierigen Zeiten erfolgreich in die nächste Generation übergehen können.</p>
</div></div></div></div></div></div></section><section class="l-section wpb_row height_small"><div class="l-section-h i-cf"><div class="g-cols vc_row via_grid cols_1 laptops-cols_inherit tablets-cols_inherit mobiles-cols_1 valign_top type_default stacking_default"><div class="wpb_column vc_column_container"><div class="vc_column-inner"><div class="w-image align_none"><div class="w-image-h"><img decoding="async" width="750" height="750" src="https://wetando.de/wp-content/uploads/2026/05/veroeffentlichen-am-02.09.2025.png" class="attachment-large size-large" alt="Veröffentlicht am 02.09.2025" loading="lazy" srcset="https://wetando.de/wp-content/uploads/2026/05/veroeffentlichen-am-02.09.2025.png 750w, https://wetando.de/wp-content/uploads/2026/05/veroeffentlichen-am-02.09.2025-580x580.png 580w" sizes="auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px" /></div></div></div></div></div></div></section>
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			</item>
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		<title>Nachfolgeberatung für Brandenburg</title>
		<link>https://wetando.de/nachfolgeberatung-fuer-brandenburg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[wetando-redaktionsmanagement-zugang]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 May 2026 08:12:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nachfolgeberatung]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[<section class="l-section wpb_row height_small"><div class="l-section-h i-cf"><div class="g-cols vc_row via_grid cols_1 laptops-cols_inherit tablets-cols_inherit mobiles-cols_1 valign_top type_default stacking_default"><div class="wpb_column vc_column_container"><div class="vc_column-inner"><h1 class="w-text us_custom_fdd294b1"><span class="w-text-h"><span class="w-text-value">Nachfolgeberatung für Brandenburg – Förderungen und Unterstützung bei der Übergabe</span></span></h1><div class="wpb_text_column us_custom_fdd294b1"><div class="wpb_wrapper"><hr style="border: none; border-top: 3px solid #C80041; width: 25%; text-align: left; margin-left: 0;" />
</div></div></div></div></div></div></section><section class="l-section wpb_row height_auto"><div class="l-section-h i-cf"><div class="g-cols vc_row via_grid cols_1 laptops-cols_inherit tablets-cols_inherit mobiles-cols_1 valign_top type_default stacking_default"><div class="wpb_column vc_column_container"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_text_column"><div class="wpb_wrapper"><p>In Brandenburg stehen zahlreiche Unternehmen vor einer zentralen Herausforderung: der Regelung ihrer Nachfolge. Laut Schätzungen sind in rund 90.000 Betrieben die Inhaber/-innen oder Geschäftsführer/-innen älter als 55 Jahre und planen, sich in den kommenden Jahren zurückzuziehen. Besonders betroffen ist das Handwerk – allein in Westbrandenburg suchen etwa 7.500 Betriebe mit über 30.000 Beschäftigten eine geeignete Nachfolgelösung. Häufig ist innerhalb der Familie kein/-e Nachfolger/-in vorhanden, sodass externe Lösungen gefragt sind.</p>
<p>Die Suche gestaltet sich jedoch zunehmend schwierig. Fachkräftemangel und demografischer Wandel verschärfen die Lage. Viele potenzielle Nachfolger/-innen zögern aufgrund finanzieller Risiken und der organisatorischen Verantwortung. Um diese Hürden zu überwinden, bietet das Land Brandenburg umfassende Unterstützung – von Beratung über finanzielle Förderung bis hin zu digitalen Vermittlungsplattformen.</p>
<p><strong><u>Nachfolgezentrale Brandenburg</u></strong></p>
<p>Ein zentrales Instrument ist die im Oktober 2024 gestartete <strong>Nachfolgezentrale Brandenburg</strong>. Das Online-Portal bringt abgebende Unternehmen mit Übernahmeinteressierten zusammen. Ein intelligenter Algorithmus vergleicht die Profile von abgebenden Unternehmern/-innen mit denen der Interessierten und erleichtert so die Kontaktaufnahme. Gefördert durch das Land Brandenburg und kofinanziert aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), ist bis 2027 eine Förderung von 1,2 Millionen Euro vorgesehen.</p>
<p><strong><u>Finanzielle Unterstützung durch die ILB</u></strong></p>
<p>Die Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) bietet verschiedene Programme zur Finanzierung von Gründungen und Unternehmensnachfolgen. Mit dem „<strong>Brandenburg-Kredit Gründung</strong>“ können Existenzgründer/-innen in den ersten fünf Jahren nach Start zinsgünstige Darlehen erhalten – bis zu 100 % des Finanzierungsbedarfs. Besonders vorteilhaft sind die Konditionen für KMU in Fördergebieten.</p>
<p>Ergänzend dazu gibt es „<strong>Brandenburg GO</strong>“, ein Finanzierungsprodukt der ILB in Kooperation mit der Bürgschaftsbank Brandenburg (BüBa) und den Hausbanken. Es richtet sich an Gründer/-innen, Start-ups und Unternehmensnachfolgern/-innen aus der gewerblichen Wirtschaft und freien Berufen. Das Darlehen ist zinsverbilligt und wird durch eine Bürgschaft der BüBa von bis zu 80 % abgesichert – ideal durch diese Kombination aus günstiger Finanzierung und Bürgschaft zur Finanzierung von Unternehmensübernahmen.</p>
<p><strong><u>Bürgschaft ohne Bank</u></strong></p>
<p>Ein weiteres Instrument zur Finanzierung ist das Sonderprogramm „<strong>Bürgschaft ohne Bank</strong>“ (BoB). Es ermöglicht Kredite bis zu 400.000 Euro, die durch die BüBa abgesichert werden. Gemeinsam mit den Kammern prüft sie das Finanzierungskonzept und verbürgt unterschiedliche Kreditformen – von Investitions- über Betriebsmittelkredite bis hin zu Avalrahmen. So erhalten Unternehmen auch ohne klassische Bankverbindung Zugang zu Kapital.</p>
<p><strong><u>Sensibilisierungsmaßnahmen für KMU</u></strong></p>
<p>Um Unternehmer/-innen frühzeitig auf das Thema Nachfolge aufmerksam zu machen, fördert das Land Brandenburg gezielte Sensibilisierungsmaßnahmen. Über die ILB können Zuschüsse beantragt werden, die Personal- und Sachkosten für Beratungen und Workshops abdecken. Ziel ist es, Nachfolgeprozesse rechtzeitig anzustoßen und strukturiert zu begleiten.</p>
<p><strong><u>Meistergründungsprämie Brandenburg</u></strong></p>
<p>Handwerksmeister/-innen, die in Brandenburg einen Betrieb übernehmen, gründen oder sich beteiligen wollen, können die <strong>Meistergründungsprämie</strong> beantragen. Diese beträgt bis zu 12.000 Euro und fördert die Selbstständigkeit hochqualifizierter Fachkräfte. Wird zudem ein neuer Arbeitsplatz geschaffen, sind bis zu 5.000 Euro zusätzlich möglich – bei Besetzung durch eine Frau sogar bis zu 7.000 Euro. Die Prämie setzt somit nicht nur Impulse für Betriebsgründungen, sondern stärkt auch die Beschäftigungs- und Ausbildungssituation im Handwerk.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Unternehmensnachfolge ist für viele Brandenburger Betriebe ein zentrales Thema. Da Übergabeprozesse häufig mehrere Jahre in Anspruch nehmen, ist eine frühzeitige und sorgfältige Planung unerlässlich. Umso wichtiger ist es, dass Unternehmer/-innen rechtzeitig aktiv werden und dabei auch auf externe Beratung zurückgreifen, um den Generationenwechsel strategisch und zukunftssicher zu gestalten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><u>Nachfolgeberatung für Brandenburg</u></strong></p>
<p>Ob Nachfolgersuche, Übergabestrategie oder Begleitung im gesamten Prozess: <strong>wetando</strong> unterstützt Sie mit fundiertem Know-how und individueller Beratung. Unsere erfahrenen Experten stehen Ihnen zuverlässig zur Seite – von den ersten Überlegungen bis zur erfolgreichen Übergabe. Vereinbaren Sie jetzt ein unverbindliches Beratungsgespräch und sichern Sie die Zukunft Ihres Unternehmens mit professioneller Unterstützung.</p>
</div></div></div></div></div></div></section><section class="l-section wpb_row height_small"><div class="l-section-h i-cf"><div class="g-cols vc_row via_grid cols_1 laptops-cols_inherit tablets-cols_inherit mobiles-cols_1 valign_top type_default stacking_default"><div class="wpb_column vc_column_container"><div class="vc_column-inner"><div class="w-image align_none"><div class="w-image-h"><img decoding="async" width="750" height="750" src="https://wetando.de/wp-content/uploads/2026/05/veroeffentlicht-am-24.04.2025.png" class="attachment-large size-large" alt="Veröffentlicht am 24.04.2025" loading="lazy" srcset="https://wetando.de/wp-content/uploads/2026/05/veroeffentlicht-am-24.04.2025.png 750w, https://wetando.de/wp-content/uploads/2026/05/veroeffentlicht-am-24.04.2025-580x580.png 580w" sizes="auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px" /></div></div></div></div></div></div></section>
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			</item>
		<item>
		<title>Nachfolgeberatung für Berlin</title>
		<link>https://wetando.de/nachfolgeberatung-fuer-berlin/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[wetando-redaktionsmanagement-zugang]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 May 2026 08:03:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nachfolgeberatung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://wetando.webdesign118.de/?p=11111</guid>

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</div></div></div></div></div></div></section><section class="l-section wpb_row height_auto"><div class="l-section-h i-cf"><div class="g-cols vc_row via_grid cols_1 laptops-cols_inherit tablets-cols_inherit mobiles-cols_1 valign_top type_default stacking_default"><div class="wpb_column vc_column_container"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_text_column"><div class="wpb_wrapper"><p><strong>Unternehmensnachfolge in Berlin – Herausforderungen und Chancen</strong></p>
<p>Die Unternehmensnachfolge stellt Berliner Betriebe vor wachsende Herausforderungen. Immer mehr Inhaber:innen suchen einen geeigneten Nachfolger:innen, doch die Zahl qualifizierter Interessent:innen bleibt deutlich zu gering. Das <em>Nachfolge-Monitoring Mittelstand 2024</em> der KfW und der <em>DIHK-Report 2025</em> zeigen, dass sich die Situation in den vergangenen Jahren spürbar verschärft hat – ein klares Signal für dringenden Handlungsbedarf.</p>
<p>In den kommenden zehn Jahren stehen in der Hauptstadt über 95.000 Unternehmen zur Übergabe an. Hauptursache ist das steigende Durchschnittsalter der Inhaber:innen, das inzwischen bei über 54 Jahren liegt (HWK/IHK 02/2023). Schon 2024 erreichten die Beratungsanfragen bei den IHKs bundesweit einen Höchststand: Fast 10.000 Unternehmen suchten Unterstützung, doch nur rund 4.000 Kaufinteressent:innen standen bereit. Nach Einschätzung des DIHK könnten deutschlandweit bis zu 250.000 Betriebe in der nächsten Dekade wegfallen – viele davon in Berlin.</p>
<p>Die größten Hindernisse liegen im Fachkräftemangel, in bürokratischen Auflagen und in der Finanzierung. Viele Übernahmeinteressent:innen scheitern an Bankkrediten, weshalb Bürgschaftsbanken zunehmend an Bedeutung gewinnen. Mehr als ein Viertel der Altinhaber:innen erwägt inzwischen die Schließung, selbst bei wirtschaftlich gesunden Unternehmen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><u>Das Kernproblem: zu wenige Nachfolger</u></strong></p>
<p>Das Hauptdefizit ist die geringe Zahl geeigneter Käufer:innen. Bundesweit stehen 9.600 übergabebereiten Betrieben nur rund 4.000 Nachfolgekandidat:innen gegenüber. Neben dem demografischen Wandel spielen das nachlassende Interesse innerhalb der Familien, wirtschaftliche Unsicherheiten und komplexe Vorschriften eine Rolle. Besonders kritisch ist die Lage im Gastgewerbe, im Einzelhandel und im Verkehr, wo auf eine:n Interessent:in mehr als drei Betriebe entfallen. Im Handwerk, Bau und in den Gesundheitshandwerken verschärft der Fachkräftemangel zusätzlich die Situation. Die Folgen reichen von Arbeitsplatzverlusten bis zum Wegfall lokaler Versorgungsstrukturen.</p>
<p>Besonders betroffen sind Handwerksbetriebe. Viele wurden über Jahrzehnte von Einzelpersonen geführt und haben keine familieninternen Nachfolger:innen. In Berlin trifft es vor allem Bau-, Nahrungsmittel- und Gesundheitshandwerke. Steigende Bürokratie und schwächere Auftragslage erschweren Übergaben im Baugewerbe. Bäckereien und Fleischereien leiden unter Nachwuchsmangel und hohen Modernisierungskosten. Spezialisierte Berufe wie Hörakustiker:innen oder Orthopädietechniker:innen erfordern hohen Kapitaleinsatz und schrecken dadurch potenzielle Übernehmer:innen ab. Laut Handwerkskammer gelingt es derzeit nur etwa einem Drittel der Betriebe, eine Übergabe zu sichern.</p>
<p>Im Gastgewerbe ist die Lücke besonders gravierend. Viele Cafés, Gasthöfe und Hotels finden keine Nachfolger:innen, was sich nicht nur wirtschaftlich, sondern auch auf das soziale Leben in den Kiezen auswirkt. Handel und Logistik stehen vor ähnlichen Schwierigkeiten: Auf eine:n Interessent:in entfallen mehr als drei Betriebe, was zu Leerständen und Lieferschwierigkeiten führt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><u>Initiativen und Förderprogramme</u></strong></p>
<p>Berlin unterstützt Unternehmensnachfolgen mit verschiedenen Programmen und Angeboten:</p>
<ul>
<li><em>Meistergründungsprämie Berlin</em>: Zuschüsse bis zu 15.000 Euro für Gründungen und Übernahmen, ergänzt durch Arbeitsplatz- und Ausbildungsförderungen bis 10.000 Euro.</li>
<li><em>KMU-Fonds der IBB</em>: Mikrokredite bis 25.000 Euro, Gründungsdarlehen bis 250.000 Euro, Wachstumsdarlehen bis 10 Mio. Euro, ergänzt durch Bürgschaftsbanken und KfW-Förderkredite.</li>
<li><em>nexxt-day Berlin und nexxt-change</em>: zentrale Plattformen für Nachfolgevermittlung, ergänzt durch Netzwerkveranstaltungen und Matching-Angebote.</li>
<li><em>IHK- und HWK-Beratungen</em>: fachliche Begleitung, Nachfolge-Clubs und Pools zur gezielten Kontaktanbahnung.</li>
<li><em>MBG Berlin-Brandenburg</em>: Beteiligungskapital und Bürgschaften bei gescheiterten Kreditfinanzierungen.</li>
<li><em>Spezielle Programme</em>: Initiativen der Architektenkammer, Nachfolgezentralen in Kooperation mit Bürgschaftsbanken sowie Projekte zur Förderung von Unternehmergeist an Schulen.</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><u>Fazit</u></strong></p>
<p>Die Unternehmensnachfolge ist zu einer der zentralen Standortfragen für Berlin geworden. Ohne entschlossene Maßnahmen drohen Betriebsschließungen, Arbeitsplatzverluste und ein Verlust wirtschaftlicher Vielfalt. Frühzeitige Planung, weniger Bürokratie, bessere Finanzierungsmöglichkeiten und gezielte Vermittlung sind entscheidend, um den Mittelstand zu sichern.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><u>Nachfolgeberatung für Berlin</u></strong></p>
<p>Wenn Sie in dieser herausfordernden Situation Unterstützung suchen, steht Ihnen <strong>wetando</strong> kompetent zur Seite – von der Planung über die Bewertung und Finanzierung bis hin zur erfolgreichen Übergabe. Gemeinsam entwickeln wir eine sichere und zukunftsfähige Nachfolgelösung.</p>
<p><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f449.png" alt="👉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Jetzt Nachfolgeberatung anfragen</p>
</div></div></div></div></div></div></section><section class="l-section wpb_row height_small"><div class="l-section-h i-cf"><div class="g-cols vc_row via_grid cols_1 laptops-cols_inherit tablets-cols_inherit mobiles-cols_1 valign_top type_default stacking_default"><div class="wpb_column vc_column_container"><div class="vc_column-inner"><div class="w-image align_none"><div class="w-image-h"><img decoding="async" width="750" height="750" src="https://wetando.de/wp-content/uploads/2026/05/veroeffentlicht-am-01.10.2025.png" class="attachment-large size-large" alt="Veröffentlicht am 01.10.2025" loading="lazy" srcset="https://wetando.de/wp-content/uploads/2026/05/veroeffentlicht-am-01.10.2025.png 750w, https://wetando.de/wp-content/uploads/2026/05/veroeffentlicht-am-01.10.2025-580x580.png 580w" sizes="auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px" /></div></div></div></div></div></div></section>
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		<title>Nachfolgeberatung für Unternehmen in Hessen</title>
		<link>https://wetando.de/nachfolgeberatung-fuer-unternehmen-in-hessen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[wetando-redaktionsmanagement-zugang]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 May 2026 07:55:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nachfolgeberatung]]></category>
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<p><strong><u>Hoher Nachfolgebedarf mit spürbaren Folgen in Hessen</u></strong></p>
<p>Das <em>Nachfolge-Monitoring Mittelstand 2025</em> zeigt: Immer mehr Betriebe ziehen eine Stilllegung in Betracht, statt die Nachfolge aktiv zu gestalten. Ausschlaggebend sind vor allem das hohe Alter der Inhabergeneration, fehlendes Interesse innerhalb der Familie, zunehmende Bürokratie und Kaufpreisvorstellungen, die eine Finanzierung erschweren.</p>
<p>Gleichzeitig bleibt der Bedarf an Nachfolgelösungen hoch. Bis Ende 2029 werden bundesweit jährlich rund 109.000 Unternehmensübergaben erwartet. Damit geraten auch wirtschaftlich stabile Betriebe mit verlässlichen Kundenbeziehungen, gesicherter Auftragslage und wertvollem Know-how zunehmend unter Druck.</p>
<p><em>Quelle: KfW Research, Nachfolge-Monitoring Mittelstand 2025</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><u>Hoher Handlungsdruck in vielen Branchen</u></strong></p>
<p>Das Institut für Mittelstandsforschung Bonn rechnet für den Zeitraum von 2022 bis 2026 mit rund 12.600 Unternehmensübergaben in Hessen. Das entspricht mehr als 2.500 Übergaben pro Jahr.</p>
<p>Besonders betroffen sind Kleinst- und Kleinbetriebe, vor allem in folgenden Branchen:</p>
<ul>
<li><strong>Handwerk</strong><br />
Im Handwerk ist der Unternehmenswert häufig eng mit Schlüsselpersonen, Meisterkompetenz und eingespielten Teams verbunden. Scheidet die Inhaberpersönlichkeit aus, verliert der Betrieb aus Sicht potenzieller Käufer:innen oft an Attraktivität – selbst dann, wenn das operative Geschäft stabil ist.</li>
<li><strong>Handel und Dienstleistungen</strong><br />
Gerade in Handel, Dienstleistungen und Handwerk besteht grundsätzlich Interesse an einer Übernahme. Gleichzeitig fehlen hier oft passende Nachfolgelösungen. Im Handel kommt hinzu, dass Übernehmende häufig nicht nur den Betrieb fortführen, sondern auch bestehenden Digitalisierungsbedarf bewältigen müssen.</li>
<li><strong>Bau und verarbeitendes Gewerbe</strong><br />
Hoher Investitionsbedarf, Transformationsdruck und steigende Energiekosten erschweren die Übergabe. Für Interessent:innen ist deshalb entscheidend, ob sich eine Übernahme wirtschaftlich tragfähig finanzieren lässt.</li>
<li><strong>Gastgewerbe, Einzelhandel und Verkehr</strong><br />
In diesen Bereichen ist die Lage besonders angespannt. Fachkräftemangel, Modernisierungsdruck und hohe Betriebskosten mindern die Attraktivität für Übernehmende. Die Folgen sind sichtbar: Leerstände in Innenstädten nehmen zu, lokale Versorgungsangebote gehen verloren. Schließt im ländlichen Raum ein Gasthof, verschwindet oft auch ein wichtiger sozialer Treffpunkt.</li>
</ul>
<p><em>Quelle: IfM Bonn, Unternehmensdemografie Hessen; Hessische Industrie- und Handelskammern sowie Handwerkskammern; Nachfolge Check Hessen</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><u>Praxisbeispiel: Hütt-Brauerei Baunatal</u></strong></p>
<p>Das Beispiel der Hütt-Brauerei in Baunatal zeigt, wie selbst bei intensiver Suche eine Nachfolgelösung scheitern kann. Marken und Rezepte wurden zwar übernommen, der Standort selbst jedoch geschlossen. Der Fall macht deutlich: Auch etablierte Betriebe mit stabiler Marktposition haben keine Garantie auf eine erfolgreiche Übergabe, wenn Investitionsbedarf, Kostenentwicklung und Ertragserwartungen nicht zusammenpassen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><u>Warum Nachfolgen scheitern</u></strong></p>
<p>Viele Unternehmensübergaben scheitern nicht an fehlendem Interesse, sondern an vermeidbaren Hürden:</p>
<ul>
<li>zu später Beginn der Nachfolgeplanung, oft erst unter akutem Zeitdruck</li>
<li>überhöhte Preisvorstellungen, die weder marktgerecht noch finanzierbar sind</li>
<li>hoher bürokratischer Aufwand; laut KfW nennen 42 Prozent der Unternehmen mit Stilllegungsplänen dies als wesentlichen Grund</li>
<li>fehlende Nachfolgerpersönlichkeiten mit Führungskompetenz, Branchenkenntnis und unternehmerischer Erfahrung</li>
<li>unvollständige Unterlagen und ein nicht gesicherter Wissenstransfer</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><u>Unterstützungsangebote in Hessen</u></strong></p>
<p>Hessen verfügt über ein gewachsenes Netzwerk an Beratungs- und Matching-Angeboten:</p>
<ul>
<li><strong>nexxt-change:</strong> bundesweite Börse, die Anbieter und Übernehmende anonym zusammenbringt</li>
<li><strong>RKW Hessen:</strong> geförderte Beratung und Coaching vor und nach der Übergabe</li>
<li><strong>Festival „Hessen macht Zukunft“ (Wiesbaden):</strong> Vernetzung und öffentliche Sichtbarkeit für das Thema</li>
</ul>
<p><em>Quelle: RKW Hessen, Nachfolgeberatung; nexxt-change; Hessen macht Zukunft</em></p>
<p><em> </em></p>
<p><strong><u>Beratung durch wetando</u></strong></p>
<p>Über Orientierung und Vernetzung hinaus begleitet wetando hessische Unternehmer:innen auch bei der konkreten Umsetzung der Unternehmensnachfolge – individuell und bis zur tragfähigen Übergabe. Mit klarer Struktur, realistischen Annahmen und einem verlässlichen Prozess hilft wetando, die Übergabe systematisch vorzubereiten und umzusetzen:</p>
<ul>
<li>Wahl der passenden Übergabeform: Verkauf, Beteiligung oder schrittweise Übergabe</li>
<li>Entwicklung einer finanzierbaren Kaufpreis- und Zahlungsstruktur, die Käufer und Verkäufer gleichermaßen absichert</li>
<li>Absicherung von Know-how, Schlüsselkräften und Kundenbeziehungen über den Übergabezeitpunkt hinaus</li>
<li>Klarer Fahrplan für den gesamten Übergabeprozess mit realistischer Zeitplanung</li>
</ul>
<p>So gelingt der Generationenwechsel nicht unter Druck, sondern geordnet und verlässlich.</p>
</div></div></div></div></div></div></section><section class="l-section wpb_row height_small"><div class="l-section-h i-cf"><div class="g-cols vc_row via_grid cols_1 laptops-cols_inherit tablets-cols_inherit mobiles-cols_1 valign_top type_default stacking_default"><div class="wpb_column vc_column_container"><div class="vc_column-inner"><div class="w-image align_none"><div class="w-image-h"><img decoding="async" width="750" height="750" src="https://wetando.de/wp-content/uploads/2026/05/veroeffentlicht-am-19.03.2026.png" class="attachment-large size-large" alt="Veröffentlicht am 19.03.2026" loading="lazy" srcset="https://wetando.de/wp-content/uploads/2026/05/veroeffentlicht-am-19.03.2026.png 750w, https://wetando.de/wp-content/uploads/2026/05/veroeffentlicht-am-19.03.2026-580x580.png 580w" sizes="auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px" /></div></div></div></div></div></div></section>
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		<title>Nachfolgeberatung in Hamburg &#124; Wetando</title>
		<link>https://wetando.de/nachfolgeberatung-hamburg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[wetando-redaktionsmanagement-zugang]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 May 2026 08:33:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nachfolgeberatung]]></category>
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</div></div></div></div></div></div></section><section class="l-section wpb_row height_auto"><div class="l-section-h i-cf"><div class="g-cols vc_row via_grid cols_1 laptops-cols_inherit tablets-cols_inherit mobiles-cols_1 valign_top type_default stacking_default"><div class="wpb_column vc_column_container"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_text_column"><div class="wpb_wrapper"><p><strong>Unternehmensnachfolge in Hamburg</strong></p>
<p><strong>Zwischen Übergabechance und Stilllegungsrisiko</strong></p>
<p>In Hamburg stehen in den kommenden Jahren rund 23.000 Betriebsinhaber:innen vor einer entscheidenden Frage: Wer führt den Betrieb weiter? Für viele Inhaber:innen, die ein Lebenswerk aufgebaut haben, ist das keine abstrakte Zukunftsfrage, sondern eine, die rechtzeitig beantwortet werden muss. Denn wer zu spät mit der Nachfolgeplanung beginnt, verliert Handlungsspielraum und erschwert unter Umständen eine erfolgreiche Übergabe.</p>
<p>Hamburg zählt zu den wirtschaftsstärksten Standorten Deutschlands. Die Hansestadt zeichnet sich durch eine hohe Gründungsdynamik, einen starken Mittelstand und einen breiten Branchenmix aus, der vom Handwerk über Handel und Dienstleistungen bis zur maritimen Wirtschaft reicht. Nach Angaben des IfM Bonn ist die Dichte kleiner und mittlerer Unternehmen in Hamburg besonders hoch. Gleichzeitig gehört die Stadt auch bei den Existenzgründungen zur Spitzengruppe. Gerade diese wirtschaftliche Stärke unterstreicht die wachsende Bedeutung der Unternehmensnachfolge.</p>
<p><strong>Nachfolge mit Wachstumspotenzial</strong></p>
<p>Unternehmensnachfolge bedeutet nicht nur, Bestehendes zu bewahren. Sie kann auch ein Ausgangspunkt für die gezielte Weiterentwicklung eines Unternehmens sein. Neue Inhaber:innen bringen häufig neue Impulse ein, modernisieren Abläufe, investieren in Digitalisierung und schärfen die Positionierung im Markt.</p>
<p>Der Hamburger Nachfolgemonitor 2024 von Handwerkskammer, Handelskammer und Bürgschaftsbank zeigt, dass Übernahmen vielfach mit Investitionen sowie positiven Effekten auf Umsatz und Ertrag verbunden sind. Rund 80 Prozent der übernommenen Betriebe erreichten nach der Übergabe wieder ihr ursprüngliches Umsatzniveau oder übertrafen es. Auch der Anteil von Frauen an den Übernahmen ist in Hamburg überdurchschnittlich hoch. Das zeigt, dass eine professionell vorbereitete Nachfolge wirtschaftliche Stabilität und Entwicklungschancen verbinden kann.</p>
<p><strong>Warum selbst gesunde Betriebe keine Nachfolge finden</strong></p>
<p>Trotz grundsätzlich guter Voraussetzungen wird es für viele Unternehmen immer schwieriger, eine geeignete Nachfolge zu finden. Das gilt auch für wirtschaftlich gesunde Betriebe. Ein zentrales Hindernis liegt häufig in der engen Bindung des Unternehmens an die Inhaberperson. Kundenbeziehungen, Fachwissen, Lieferantenkontakte und Außenwirkung sind oft stark personenbezogen. Je stärker diese persönliche Prägung ist, desto anspruchsvoller wird die Übergabe.</p>
<p>Hinzu kommen weitere Herausforderungen wie Investitionsbedarf, Fachkräftemangel, Fragen der Finanzierung, eine realistische Unternehmensbewertung und die Attraktivität des Betriebs aus Sicht potenzieller Interessent:innen. Selbst bei guter Ausgangslage kann sich die Nachfolgesuche in einem wettbewerbsintensiven Umfeld wie Hamburg deshalb deutlich erschweren.</p>
<p>Wie konkret dieses Risiko ist, zeigen auch bekannte Beispiele aus der Hansestadt. So schloss die traditionsreiche Elefanten-Apotheke in Altona/Ottensen im Mai 2024 nach 332 Jahren, weil keine Nachfolge gefunden wurde. Auch das Fachgeschäft Betten Remstedt in Winterhude stellte 2025 nach langer Suche den Betrieb ein. Diese Fälle machen deutlich, dass auch etablierte und bekannte Unternehmen nicht automatisch eine geeignete Nachfolge finden.</p>
<p><strong>Wer früh plant, hat mehr Optionen</strong></p>
<p>Gerade deshalb sollte eine Unternehmensnachfolge frühzeitig und strategisch geplant werden. Wer erst handelt, wenn der Rückzug unmittelbar bevorsteht, verliert wertvolle Zeit und oft auch Handlungsspielraum. Erfolgreiche Übergaben beginnen meist Jahre im Voraus.</p>
<p>Wesentlich sind eine realistische Bestandsaufnahme, Klarheit über den Unternehmenswert, Transparenz bei Investitionen und Verträgen sowie eine nachvollziehbare Aufbereitung des Unternehmens für potenzielle Nachfolger:innen. Ebenso sollten rechtliche, steuerliche, finanzielle und familiäre Fragen frühzeitig geklärt werden. Je klarer und strukturierter dieser Prozess vorbereitet wird, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit einer tragfähigen Lösung.</p>
<p><strong>Förderung und Netzwerke in Hamburg</strong></p>
<p>Die Rahmenbedingungen in Hamburg sind grundsätzlich gut. Die IFB Hamburg bündelt Förder- und Finanzierungsmöglichkeiten rund um Gründung und Nachfolge. Mit dem „Hamburg-Kredit Gründung und Nachfolge“ steht ein Instrument zur Verfügung, das Investitionen und Betriebsmittel finanzieren kann. Ergänzend unterstützen Plattformen wie nexxt-change, Nachfolgelotsen und die Betriebsbörse der Handwerkskammer bei der Suche nach geeigneten Interessent:innen.</p>
<p>In der Praxis zeigt sich jedoch häufig, dass nicht fehlende Angebote das Hauptproblem sind, sondern ein zu später Einstieg in den Nachfolgeprozess.</p>
<p><strong>Nachfolge als strategische Aufgabe – mit Wetando</strong></p>
<p>Wer die Zukunft seines Unternehmens sichern will, sollte Nachfolge als strategische unternehmerische Aufgabe verstehen. Je früher der Prozess beginnt, desto besser lassen sich Risiken begrenzen, Chancen nutzen und passende Nachfolger:innen finden.</p>
<p>Wetando begleitet Unternehmen dabei, ihre Nachfolge frühzeitig, strukturiert und überzeugend vorzubereiten – von der ersten Analyse über die strategische Aufbereitung bis zur klaren Positionierung gegenüber potenziellen Interessent:innen.</p>
<p><strong>Jetzt unverbindlich beraten lassen</strong></p>
</div></div></div></div></div></div></section><section class="l-section wpb_row height_small"><div class="l-section-h i-cf"><div class="g-cols vc_row via_grid cols_1 laptops-cols_inherit tablets-cols_inherit mobiles-cols_1 valign_top type_default stacking_default"><div class="wpb_column vc_column_container"><div class="vc_column-inner"><div class="w-image align_none"><div class="w-image-h"><img decoding="async" width="750" height="750" src="https://wetando.de/wp-content/uploads/2026/05/veroeffentlicht-am-14.04.2026.png" class="attachment-large size-large" alt="Veröffentlicht am 14.04.2026" loading="lazy" srcset="https://wetando.de/wp-content/uploads/2026/05/veroeffentlicht-am-14.04.2026.png 750w, https://wetando.de/wp-content/uploads/2026/05/veroeffentlicht-am-14.04.2026-580x580.png 580w" sizes="auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px" /></div></div></div></div></div></div></section>
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